Section Control NEU: Ab April wird am Wechsel geblitzt!!
- Boxen bei Ausfahrt Aspang-Edlitz. "Todesstrecke" soll sicherer werden!
- PLUS: So funktioniert die neue Tempo-Messung!
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So funktioniert die neue Tempo-Messung
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99% halten sich brav an Tempo 80!
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Gleich schauen, wo es derzeit staut!
Die Section-Control als effiziente Waffe gegen Raser: Jetzt wird auch im Wechselgebiet auf der Südautobahn eine Anlage aufgebaut: Sie soll ab April einen der gefährlichsten Autobahnabschnitte Österreichs entschärfen.
Die neue Anlage wird in Fahrtrichtung Wien im Bereich der Ausfahrt Aspang-Edlitz errichtet. Neu ist, dass auch die Wetterlage berücksichtigt werden soll, sagte Asfinag-Sprecher Harald Dirnbacher: Bei Regen werde die Messstation ab Tempo 80 aktiv.
Nach der Errichtung gehe die so genannte Section Control in einen vier- bis sechswöchigen Testbetrieb, ehe sie scharf gemacht wird. Danach haben die gemessenen Geschwindigkeitsübertretungen Folgen: Sie werden an die Exekutive in St. Pölten übermittelt, wo ihre Auswertung erfolgt.
Für zusätzliche Sicherheit soll die wetterabhängige Steuerung der Anlage sorgen. Regnet es, melden im Boden eingelassene Sensoren die Nässe und die "Section Control" schaltet die Wechselverkehrszeichen auf Tempo 80. Diese Geschwindigkeit soll dann auch kontrolliert werden.
Der ausgesuchte Bereich zwischen Kilometer 78 und 85 birgt ein besonders hohes Unfallrisiko, sagte Asfinag-Sprecher Dirnbacher. Laut einer Untersuchung des Kuratoriums für Verkehrssicherheit, bestehe auf diesem Abschnitt in Fahrtrichtung Wien ein sechsfach höheres Unfallrisiko als im Durchschnitt der österreichischen Autobahnen. Die "Section Control" soll hier zu vernünftigerem Fahren mahnen, meinte er. Um das Verhalten der Autofahrer zu beeinflussen, werde auch mit Tafeln auf die Kontrolle hingewiesen: "Die Leute sollen aufpassen und ihre Geschwindigkeit anpassen".
Die "Section Control", die das erste Mal im August im Kaisermühlentunnel auf der Donauuferautobahn (A22) in Betrieb ging, misst die Geschwindigkeit mit Kameras mit zwei Messstellen: Am beiden Punkten werden die Kennzeichen mit exakter Uhrzeit fotografiert. Liegt die vom Computer automatisch errechnete Zeitdifferenz unter einem vorgegebenen Wert, war der Lenker zu schnell - die Daten werden an die Polizei übermittelt.
Bereits im Herbst 2003 sollte die "Section Control" am Wechsel in Betrieb gehen, wegen schlechten Wetters verzögerte sich der Bau jedoch. Zwei weitere solche Anlagen sollen noch heuer angeschafft werden, sagte Dirnbacher. Eine davon ist eine mobile Einheit und soll zur Überwachung von Baustellen dienen. Wo die neuen Anlagen stehen sollen, ist noch nicht fix. (APA/Red.)
