Globaler Automarkt: Toyota überholt Ford und ist Nr. 2
- Der japanischer Hersteller steigert globalen Umsatz um 10%
- Weltmarktführer GM verkaufte im Vorjahr 8,6 Mio. Fahrzeuge
Der japanische Autokonzern Toyota hat 2003 Ford als zweitgrößten Autohersteller der Welt abgelöst. Wie der japanische Branchenprimus bekannt gab, stieg der globale Absatz um 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 6,78 Millionen Fahrzeuge. Damit übertraf die Toyota Motor Corp den Absatz des US-Konkurrenten Ford Motor um 60.000 Einheiten.
Ford hatte im vergangenen Jahr 6,72 Mio. Autos verkauft und damit 3,6 Prozent weniger als 2002. Der globale Branchenführer General Motors hatte 2003 einen nahezu unveränderten Weltabsatz von 8,6 Mio. Stück.
Die Toyota Gruppe, zu der auch die Tochterfirmen Daihatsu Motor und Hino Motors gehören, produzierte im vergangenen Jahr weltweit rund 6,83 Mio. Fahrzeuge, ein Zuwachs von 8,1 Prozent. Toyota allein steigerte die Inlandsproduktion um 1,0 Prozent Fahrzeuge und die Auslandsfertigung um 18,7 Prozent. Der Absatz auf dem japanischen Heimatmarkt stieg um 2,1 Prozent auf rund 1,72 Mio. Einheiten, während die Exporte um 1,1 Prozent auf 1,84 Mio. Einheiten zurück gingen.
Autoexperten führen den stetigen Aufstieg von Toyota auf die gute Qualität seiner Fahrzeuge und günstige Preise zurück. Hinzu kam die ständige Ausweitung der Produktpalette, die inzwischen von Kleinwagen bis zu Luxusautos der Lexus-Marke reicht.
Nach Angaben der japanischen Wirtschaftszeitung "Nihon Keizai Shimbun" plant Japans größter Autokonzern zum kommenden Jahrzehnt seinen Weltmarktanteil auf 15 Prozent und damit auf das derzeitige Niveau von General Motors zu steigern. In China strebe Toyota zum Jahr 2010, wenn im Reich der Mitte ein Markt von 10 Mio. Autos zu erwarten sei, einen Marktanteil von 10 Prozent an, wie das Wirtschaftsblatt berichtete. (APA/Red.)
