Attacke auf US-Softwarekonzern: Mydoom setzt Homepage von SCO außer Gefecht
- Großangriff auf Server mit Millionen sinnloser E-Mails
- SCO befindet sich in Rechtsstreitigkeiten mit Linux-Anbietern
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Gefährliche Viren der letzten Jahre
Der Computerwurm Mydoom hat am Sonntag die Website des US-Softwareunternehmens SCO außer Gefecht gesetzt. Die Großattacke mit Millionen sinnloser E-Mails an SCO-Server habe gegen 06.00 Uhr MEZ am Sonntag begonnen, teilte das Unternehmen mit. Das Virus habe wahrscheinlich hunderttausende Computer in der ganzen Welt befallen, die die SCO-Homepage www.sco.com mit Massenanfragen zum Zusammenbruch gebracht hätten. Es gebe eine Serie von Notfallplänen, die ab Montag bekannt gegeben werden sollten, hieß es in der Erklärung weiter.
Die bislang unbekannten Urheber des Virus haben Mydoom so programmiert, dass es von befallenen Computern tagelang E-mails an SCO schickt. Der Wurm soll dabei wohl ausnutzen, dass arglose Internet-Nutzer den freien Sonntag zum Surfen im Netz nutzen.
SCO befindet sich wegen umstrittener Lizenzgeschäfte mit zahlreichen Anbietern des alternativen Betriebssystems Linux in Rechtsstreitigkeiten. Microsoft-Kritiker werfen SCO vor, den Interessen des Branchenriesen zu dienen. (apa/red)
