Donnerstag, 29. Jänner 2004

Wr. Städtische im Plus: Dividende 2003 kräftig erhöht

  • Anhebung "deutlich Richtung 3,00" nach 2,20 Euro je Aktie
  • Prämienvolumen im Inland um 10,7 Prozent gesteigert!

Die Wiener Städtische Allgemeine Versicherung AG stellt für die börsennotierten Vorzugsaktien für 2003 eine Dividendenerhöhung "deutlich in Richtung 3,00 Euro je Aktie" in Aussicht, nachdem das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) in der AG im Vorjahr um rund die Hälfte auf vorraussichtlich 30 Mio. Euro gesteigert werden konnte.

Die Wiener Städtische AG konnte 2003 ihr direkt verechnetes Prämienvolumen um 10,7 Prozent steigern, während der Gesamtmarkt nach vorläufigen Daten lediglich 3,8 Prozent zugelegt habe. Die Versicherungsleistungen der AG wuchsen nach vorläufigen Angaben - vor allem wegen ablaufender Lebenspolizzen - um 7,2 Prozent auf 1,155 Mrd. Euro.

Die gesamte Gruppe nahm im Vorjahr 3,837 Mrd. Euro ein, nach rund 3,56 Mrd. Euro 2002. Dabei erhöhten die Auslandsgesellschaften 2003 ihr Volumen um 19,1 Prozent auf 1,057 Mrd. Euro. Im Inland betrug der Zuwachs 7,8 Prozent auf 2,780 Mrd. Euro; unter anderem seien vor allem die Donau Versicherung (+10,5 Prozent) und die CA-Versicherung (+9,3 Prozent) beachtlich gewachsen.

In der AG stiegen die Prämieneinnahmen in Schaden/Unfall um 11,1 Prozent auf 764 Mio. Euro, gegenüber 6,3 Prozent Marktwachstum (vorläufig). In der Kfz-Versicherung betrug das Plus 9,5 Prozent auf 275 Mio. Euro, in den Sachsparten ohne Auto 11,9 Prozent auf 489 Mio. Euro, und in der Krankenversicherung 3,1 Prozent auf 271 Mio. Euro

Das stärkste Prämien-Plus in der AG gab es 2003 in der Sparte Leben mit 13,5 Prozent auf 689 Mio. Euro, wobei die Leistungen mit 511 Mio. Euro rund 15 Prozent zulegten. Bei den laufenden Prämien betrug der Prämienanstieg 17,3 Prozent, beim Einmalerlag - gegen den negativen Branchentrend - 5,9 Prozent.

Für 2004 plant die Wiener Städtische insgesamt ein Prämienwachstum von rund 5 Prozent, das in Leben über 5 Prozent liegen soll, in Schaden/Unfall bei 4 bis 5 Prozent und in der Krankensparte über 3 Prozent. (APA/Red.)

29.1.2004 10:43