Montag, 26. Jänner 2004

Winter-Saison: Fast ein Drittel mehr Gäste auf Österreichs Pisten

  • Beförderungsplus von 44% im November und Dezember
  • Tourismus '03: Es kamen mehr Gäste, sie blieben jedoch kürzer

Die österreichischen Seilbahnen können eine positive Zwischenbilanz der laufenden Wintersaison ziehen: Gute Schneebedingungen haben knapp ein Drittel mehr Gäste als im Vorjahr auf die Pisten und Lifte angelockt. "Dank der Schneelage ist der Winter 2003/2004 gut angelaufen", so der Obmann des Fachverbandes der Seilbahnen Österreichs, Ingo Karl.

Die hohen Investitionen der Seilbahnen im Bilanzjahr 2001/2002 von 526,5 Millionen Euro dürften von den Wintersportgästen honoriert werden: Im November und Dezember 2003 verbuchten die Seilbahnen einen Gästezuwachs um 32 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum. Die Gäste benutzten auch öfter die Lifte und Bahnen und sorgten damit für ein Plus von 44 Prozent bei den Beförderungen (84,5 Millionen).

Im Durchschnitt wurde jeder Kunde elf bis zwölf Mal pro Tag am Berg befördert und tätigte einen Kassenumsatz von 21,36 Euro. Laut Fachverband sind darin die Kosten für Lifte und Bahnen sowie Zusatzdienstleistungen wie Beschneiung, Pistenpräparierung, Pistenhilfe, Pistenmarkierungen, Lawinenschutz, Informationssysteme, Bereitstellung von Skibussen, Parkplätzen, Zubringerdiensten und Events enthalten.

Da die Vorverkäufe bereits in den Ergebnissen der ersten beiden Saisonmonate zur Gänze inkludiert sind, reduziert sich der Kassenumsatz pro Kunde und Tag im weiteren Verlauf der Wintersaison. Der Gesamtumsatz pro Kunde und Tag betrug im Saisonschnitt des vergangenen Winters 17,50 Euro. Die Aufwendungen lagen mit 16,42 Euro pro Kunde und Tag nur knapp unter den Gesamterlösen. (APA)

26.1.2004 11:43