29.1.2004 11:44

Australian Open: Cash-Kritik an Philippoussis und Hewitt

  • Hat Pop-Sängerin australischen Tennis-Star abgelenkt?
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Im australischen Tennis herrscht nach dem Achtelfinal-Aus der Lokalmatadoren Lleyton Hewitt und Mark Philippoussis bei den Australian Open große Unruhe. Auslöser sind Vorwürfe des früheren Wimbledon-Siegers Pat Cash, der Philippoussis unterstellte, sich nicht hundertprozentig auf das he Grand- Slam-Turnier in Melbourne konzentriert zu haben.

In der Loge des Lokalmatadoren war regelmäßig auch Pop-Sängerin Delta Goodrem zu Gast, die in Australiens Musik-Industrie derzeit Rekorde bricht. Seit Tagen ranken sich Spekulationen um sie und Philippoussis. "Er sah aus, als wäre er die ganze Nacht über wach gewesen und hätte sich mit sonst was beschäftigt", schrieb Cash in einer Zeitungskolumne nach der Niederlage gegen den Marokkaner Hicham Arazi. Philippoussis reagierte darauf Medienberichten zufolge mit einem erbosten Anruf. Der Konflikt zwischen beiden schwelt, seit Ex-Trainer Cash seinem früheren Schützling in einem Buch Faulheit vorgeworfen hat.

Auch Doppel-Spezialist und Daviscup-Teamkollege Todd Woodbridge wurde mit kritischen Worten über die angeblich mangelnde Einstellung seines Landsmannes zitiert, relativierte dies aber. Der Olympiasieger braucht den letztjährigen Wimbledon-Finalisten möglicherweise noch als Doppel-Partner für die Spiele in Athen.

Auch Hewitt geriet wegen der Achtelfinal-Niederlage gegen den Schweizer Roger Federer in das Visier von Cash, der ihm einen zu laschen Aufschlag vorwarf. Hewitts Trainer Roger Rasheed reagierte darauf gelassen und verwies auf das enorm verbesserte Service seines Schützlings. "Es gibt viele frühere australische Tennis-Größen, deren Meinung ich respektiere und zur Kenntnis nehme", sagte Rasheed, "und es gibt andere, deren Kommentare bei mir zum einen Ohr rein und zum anderen wieder raus gehen."

(apa/red)

29.1.2004 11:44
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