Australian Open: Henin-Hardenne triumphiert in Melbourne!
- Nummer eins der Damen-Tenniswelt bezwang Landsfrau Clijsters in drei Sätzen
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Serena Williams und
Rafael Nadal die Nr.1
Im rein belgischen Damen-Finale bei den Australian Open setzte sich in der Nacht auf Samstag Justine Henin- Hardenne durch. Die derzeitige Nummer eins der Tenniswelt schlug ihre Landsfrau Kim Clijsters 6:3,4:6,6:3.
Sie wandelt damit auf den Spuren der immer noch pausierenden Serena Williams, die zuvor alle vier großen Turniere in Folge gewonnen hatte. "Es ist ein tolles Gefühl, ich habe es noch gar nicht realisiert", erklärte die Siegerin und räumte ein: "Es war wahrscheinlich nicht das beste Tennis-Match. Ich war so nervös, dass ich es im zweiten und dritten Satz einfach nicht beenden konnte. Doch als es schließlich darauf ankam, habe ich Mut gezeigt."
Henin-Hardenne führte schon 6:3,4:2, ehe sie den zweiten Satz noch verlor und auch im dritten trotz einer 4:0-Führung noch einmal ins Straucheln geriet. Clijsters hatte sogar zwei Bälle zum 4:4-Ausgleich, die sie aber jeweils mit Doppelfehlern vergab. Ihre Gegnerin schaffte dann dank einer Fehlentscheidung der Schiedsrichterin das entscheidende Break zum 5:3 und servierte sicher aus. Mit diesem Erfolg bleibt sie auch die Nummer eins im Damen-Ranking.
Der 21-jährigen Wallonin, die damit in den direkten Duellen auf 9:9 stellte, fehlt somit nur noch der Titel in Wimbledon, um als zehnte Spielerin der Geschichte alle vier Grand-Slam-Turniere ein Mal zu gewinnen. Sie will sich aber nicht unter Druck setzen lassen: "Natürlich ist es mein Ziel, einmal alle großen Titel zu haben, aber ich will mich nicht darauf versteifen, das wäre nur kontraproduktiv."
Die Karriere der flämischen Verlobten von Lleyton Hewitt ist hingegen weiter mit einem Manko behaftet. Clijsters hat nun schon vier Grand-Slam-Finali bestritten, wartet aber immer noch auf den ersten Major-Titel.
Den Doppel-Titel bei den Herren sicherten sich wie im Vorjahr die Franzosen Michael Llodra/Fabrice Santoro durch einen 7:6 (4), 6:3-Erfolg gegen die in der Weltrangliste führenden US-Zwillinge Bob und Mike Bryan, die kommende Woche im Daviscup gegen Österreich spielen werden.
(apa/red)










