Rallye: Frankreichs Geheimdienst vereitelte Dakar-Anschlag
- Peterhansel und Roma hätten von "islamischen Kriegern" entführt werden sollen
Französische Geheimagenten haben einen Anschlag durch "islamische Krieger" bei der Rallye Dakar verhindert, wie das französische Verteidigungsministerium am Donnerstag in Paris bestätige. Eine rund 100-köpfige Bande aus Mali hatte geplant, Teilnehmer der Wüstenrallye zu attackieren und in der Folge zu entführen.
Vor allem auf die beiden Spitzenreiter und späteren Sieger, den französischen Mitsubishi-Piloten Stephane Peterhansel und KTM-Fahrer Nani Roma aus Spanien, hatten es die u.a. mit Maschinengewehren bewaffnete Gang abgesehen. Auf Grund der Informationen des französischen Geheimdienst hatten die Dakar-Veranstalter die am zweiten Jänner-Wochenende geplanten Etappen zehn und elf aus Sicherheitsgründen abgesagt.
(apa, red)
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