Kärnten-Wahl: ÖVP bekräftigt "Nein zu Haider"
- Wurmitzer: Keine unterschiedliche Auffassung mit Bundespartei
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Landesobmann Georg Wurmitzer hat am 26. Jänner noch einmal das Nein der Kärntner Volkspartei zu einem Landeshauptmann Jörg Haider (F) bekräftigt. "Es bleibt bei dieser Festlegung, dem ist nichts hinzuzufügen", stellte er in Klagenfurt bei einem Pressegespräch fest. Wurmitzer dementierte gleichzeitig, dass es in diese Frage einen "Konflikt und unterschiedliche Auffassungen" mit der Bundespartei gebe.
"Ich habe aus der Rede von Bundesparteiobmann Wolfgang Schüssel am Freitag beim Wahlauftakt in Klagenfurt keine Kritik herausgehört", betonte Wurmitzer. Wohl aber habe der Kanzler der Kärntner ÖVP die volle Unterstützung zugesichert. "Ich selbst habe von ihm noch nie so viel Lob bekommen", merkte der Landesobmann im Zusammenhang mit Schüssels Aussage "ein altes Schlachtross, klug, mitunter listig" an.
Der Landesobmann verwies auch darauf, dass am 7. März "der Landtag und nicht der Landeshauptmann gewählt" werde. Wurmitzer: "Daher bin ich nicht dafür, dass die Landtagswahl auf eine Landeshauptmannwahl reduziert wird. Es werden die 36 Abgeordneten gewählt. Landeshauptmann wird jener, der dann im Plenum eine Mehrheit erreicht." Wenn die ÖVP "Der nächste Landeshauptmann wird eine Frau" plakatiert, könne nicht Haider zum Landeshauptmann gewählt werden. Daher werde die Volkspartei auch nicht von ihrer Spitzenkandidatin abrücken.
Für Wurmitzer sei jedoch "hinterfragenswert, warum sich SPÖ-Bundesvorsitzender Alfred Gusenbauer am Sonntag in der TV-Pressestunde dafür ausgesprochen hat, dass die stärkste Partei den Landeshauptmann stellt". Diese Forderung hat am Montag auch Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos erhoben. Im Zusammenhang mit Haider merkte er an, dass "es auch die Möglichkeit gibt, nicht den Spitzenkandidaten einer Partei zu wählen". Auch der Kärntner SPÖ-Vorsitzende LHStv. Peter Ambrozy hat deponiert, Haiders Wahl nicht zu ermöglichen.
(APA/red)
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