Demokraten-Vorwahlen: Kerry siegt auch in New Hampshire!
- Senator damit endgültig Favorit auf Nominierung als Präsidentschaftskandidat
- Dean mit 13% Rückstand Zweiter, Clark Dritter
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Bei den Vorwahlen der US-Demokraten in New Hampshire hat Senator John Kerry am Dienstag einen klaren Sieg gefeiert. Kerry untermauerte damit seinen Anspruch als Präsidentschaftskandidat für die Wahlen im November aufgestellt zu werden. Der ehemalige Gouverneur von Vermont, Howard Dean, kam auf den zweiten Rang.
Nach Auszählung von 85 Prozent der Stimmen führt Kerry, der auch vergangene Woche bei den Parteiversammlungen der Demokraten in Iowa die meisten Stimmen erhalten hatte, mit 39 Prozent vor Howard Dean mit 26 Prozent. Kerry sagte, sein Kampf um das Weiße Haus habe gerade erst begonnen.
Der auf den zweiten Platz verwiesene Kandidat Howard Dean hat seine Niederlage in New Hampshire eingestanden. Er sei zwar "leicht enttäuscht", aber habe sich immerhin vom dritten Platz in Iowa nun auf den zweiten Platz in New Hampshire verbessert. "Wir können Amerika verändern, und wir werden das tun", versprach Dean seinen Fans.
Um den dritten Platz fand zunächst ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Senator John Edwards und dem ehemaligen NATO-Oberbefehlshaber General Wesley Clark statt. Nach Auszählung von 85 Prozent der Stimmen lag Clark mit 13 Prozent knapp vor Edwards mit 12 Prozent. Clark war in Iowa nicht angetreten, Edwards hatte dort den zweiten Platz errungen. Senator Joseph Lieberman, der Iowa ebenfalls ausgelassen hatte, war Fünfter mit neun Prozent. Er werde aber das Rennen nicht aufgeben, kündigte er die Fortsetzung seines Wahlkampfs an.
Da es sich um die ersten regulären Vorwahlen im langwierigen landesweiten Vorwahlprozess handelt, kommt dem Wahlgang große Bedeutung zu. Die Siege in Iowa und New Hampshire können Kerry beim nächsten Durchgang der Vorwahlen am 3. Februar in sieben Bundesstaaten nützen.
(apa)
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