New Hampshire: US-Demokraten vor traditioneller erster Vorwahl
- Wichtige Signalfunktion für weiteres Rennen um Präsidentschaftsnominierung
- Senator Kerry und Gouverneur Dean sind Favoriten
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Heute findet im US-Staat New Hampshire die erste reguläre Vorwahl (Primary) der Demokratischen Partei im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur statt. Als Favoriten gelten der Senator John Kerry aus Massachusetts und der Gouverneur von Vermont, Howard Dean. Das Ergebnis aus New Hampshire hat eine wichtige Signalfunktion für die weitere Suche der Demokraten nach dem geeigneten Herausforderer von US-Präsident Georg W. Bush bei der Wahl im November. In der kommenden Woche finden gleich sieben weitere Vorwahlen statt.
Dem zweiten Test der demokratischen Kandidaten für die Präsidentschaftswahl wird traditionell eine besondere Bedeutung zugeschrieben - obwohl in den letzten zwölf Jahren weder Bill Clinton (bei den Demokraten) noch George W. Bush (bei den Republikanern) ihre Vorwahlen in New Hampshire gewinnen konnten und dennoch letztendlich zum Präsident gewählt worden waren.
In New Hampshire - mit insgesamt 1,3 Millionen Einwohnern - dürfen zum ersten Mal bei dem Vorwahl-Marathon alle Wähler mitbestimmen, die als Demokraten oder als Unabhängige registriert sind. Bei dem ersten Test für die demokratischen Bewerber in Iowa hatte Kerry überraschend hoch mit 38 Prozent gewonnen, zweiter war Senator John Edwards mit 32 Prozent geworden, dritter Dean mit für ihn enttäuschenden 18 Prozent.
In New Hampshire tritt erstmals Ex-NATO-Oberbefehlshaber Wesley Clark an, der den Umfragen zufolge 13 Prozent der Stimmen erringen würde. Edwards und Senator Joe Lieberman, der ebenfalls erstmals antritt, sollen jeweils bei zehn Prozent liegen. (apa/red)
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