Fahrwerksprobleme: Einmotoriges Flugzeug in Salzburg notgelandet
- Propellermaschine schlitterte über schneebedeckte Wiese, niemand verletzt
- PLUS: Was Pilot Jan Michael Kurka zu seiner Glanzleistung sagt!
·AUA-Crash
Bergung der Fokker abgeschlossen
Ein offenbar defektes Fahrwerk hat am Sonntagnachmittag zu einer Notlandung eines einmotorigen Privatflugzeuges am Salzburger Flughafen geführt. Die 23-jährige Pilotin aus Salzburg und die drei Männer, die sich in dem Flugzeug befanden, blieben unverletzt.
Die Maschine des Typs "Trinidad TB20", die aus Klagenfurt kam, setzte mit eingefahrenem Fahrwerk auf einer schneebedeckten Wiese zwischen dem Rollfeld und der Start- und Landebahn auf. Das Flugzeug schlitterte rund hundert Meter über das Schneefeld, dann kam sie mit geknicktem Propeller zum Stillstand. Sanitäter des Roten Kreuzes, ein Notarzt sowie die Flughafen- und Berufsfeuerwehr rückten zur Unfallstelle aus. Zum Glück ist die Bruchlandung aber glimpflich verlaufen. Die Flughafenleitung lobte die "hervorragende Leistung" der Pilotin.
Die Notlandung sei geplant gewesen, da sich nach Angaben der Pilotin "ein Fahrwerk unter dem linken Flügel nicht korrekt ausfahren ließ", erklärte Flughafensprecher Richard Schano. Es hätte während des Landvorganges wegbrechen können, dadurch wäre das Unfallrisiko für die Passagiere erhöht worden.
Die Flughafensicherung des Salzburg Airport ist nach Angaben der Polizei bereits um 12.30 Uhr über das Fahrwerks-Problem informiert worden. Die Maschine, die noch genügend Sprit im Tank hatte, musste zwei Stunden lang in einer Warteschleife westlich des Flughafen kreisen. Dann wurde der Flugbetrieb für wenige Minuten gesperrt, das Flugzeug konnte zur Notlandung ansetzen. (apa)
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