Juwelier-Coup: Ermittlungen laufen auf Hochtouren
- Sonntag-Coup: Beute von bis zu 300.000 Euro!
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Der Einbruch beim Juwelier Wagner am vergangenen Sonntag in der Wiener City ist nach wie vor ungeklärt. "Es ist auch noch ein bisschen früh für Erfolgsmeldungen", bremst der Leiter der seit Dienstag eingesetzten Polizei-Sonderkommission, Mag. Erich Zwettler, die Erwartungen. Eine blitzartige Aufklärung wie nach dem Raub vom vergangenen Freitag - beim selben Juwelier - sei nicht wahrscheinlich, auch wenn die Fahndungsansätze ähnlich seien.
Derzeit befänden sich die Ermittler in einer "Zeit des Prüfens, der Spurensuche und der Auswertung". Chemiker und Biologen analysieren momentan die Spuren, die man bei dem ausgebrannten Fluchtauto in Wien-Vösendorf am Montag sicher gestellt habe. "Diese Untersuchungen brauchen aber ihre Zeit", so Zwettler, eigentlich Leiter der Abteilung für Organisierte Kriminalität im Bundeskriminalamt. Ob es bereits Reaktionen auf die Veröffentlichung des Phantombildes am Montag gegeben habe, wollte Zwettler mit Hinweis auf die laufenden Ermittlungen nicht sagen.
Die Wiener Sonderkommission arbeitet eng mit den Kollegen in Deutschland, Frankreich und der Schweiz sowie Europol zusammen. Der Informationsfluss ist laut Zwettler einer reger. "Wir haben bei Europol in Den Haag zwei österreichische Verbindungsbeamte. Alle Maßnahmen sind international koordiniert. Es handelt sich ja um international agierende Tätergruppen." Seit Dienstag weilen auch ein Beamter des Bundeskriminalamtes Wiesbaden und ein französischer Polizist in Wien, um engsten Kontakt zu ihren Dienststellen zu gewährleisten.
(APA/red)
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