Freitag, 30. Jänner 2004

Rechtschreib-Reform: FP fordert längere Übergangsfrist

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Eine Verlängerung der bis 1. August 2005 laufenden Übergangsfrist für die Rechtschreibreform fordert FPÖ-Bildungssprecherin Mares Rossmann. Es sei "mehr als bedenklich, wenn fünfeinhalb Jahre nach Inkrafttreten der Reform offenbar noch immer tiefgreifende Änderungen notwendig seien". Daher müsse verhindert werden, dass "einmal mehr die Schülerinnen und Schüler die Leidtragenden" seien, so Rossmann in einer Aussendung.

Die Rechtschreibreform ist mit 1. August 1998 in Kraft getreten. Dabei wurde aber eine Übergangsfrist von sieben Jahren festgelegt, während der die bisherigen Schreibweisen zwar als überholt gelten, in den Schulen aber nicht als Fehler gewertet werden. Medien, Autoren, Firmen, Private konnten freiwillig entscheiden, ob sie die neue Schreibweise wählen oder die alte beibehalten.

Der vierte Bericht der Zwischenstaatlichen Kommission für die deutsche Rechtschreibung mit einer Bilanz und Änderungsvorschlägen ist in den vergangenen Tagen von Reformgegnern auszugsweise veröffentlicht worden. Darin wird eine Liberalisierung der Regeln vorgeschlagen: Sämtliche Reformschreibweisen bleiben aufrecht, in Streitfällen soll es für den Anwender aber eine Ausweitung der Wahlmöglichkeiten geben. (APA/red)

30.1.2004 11:41