Mittwoch, 28. Jänner 2004

Neuer Rekord: 31.950 neue Studenten im Wintersemster 2003/04

  • Insgesamt damit knapp 206.000 Studenten an Österreichs Unis

Gegen Ende der Inskriptionsfrist sah es noch so aus, als ob die Unis knapp an einem Höchstwert vorbei schrammen würden, doch nun ist der Rekord amtlich: Noch nie haben so viele junge Menschen ein Studium begonnen, wie im Wintersemester 2003/04: exakt 31.950 Erstzugelassene wurden registriert, wie am Mittwoch vom Bildungsministerium bekannt gegeben wurde.

Der bisherige Rekordwert stammt aus dem Jahr vor Einführung der Studiengebühren (2000), als sich rund 31.500 Personen erstmals eingeschrieben hatten. Insgesamt ist die Zahl der Studenten an den 22 österreichischen Unis auf 205.956 gestiegen. Die Zahl der Studienanfänger ist im Wintersemester gegenüber dem Studienjahr davor um 5,9 Prozent gestiegen. Bildungsministerin Gehrer seht in diesen Zahlen einerseits einen anhaltenden Trend zur Bildung. Andererseits zeige dieser Trend deutlich, "dass unsere Universitäten einen guten Ruf haben und dass durch die moderaten Studienbeiträge niemand vom Studium abgehalten wird", so die Ministerin.

Die Gesamtzahl der Studierenden wuchs im Vergleich zum Wintersemester 2002/03 um 6.430 Personen bzw. 3,2 Prozent. Weiter gestiegen ist dabei der Anteil der weiblichen Hörer, und zwar von 52,2 auf 52,9 Prozent. Bei den Studienanfängern sind bereits 56,6 Prozent Frauen.

Den prozentuell höchsten Zuwachs bei den Studienanfängern verzeichnete die Veterinärmedizinische Universität Wien mit einem Plus von 73 Prozent und die Universität für Bodenkultur Wien (plus 32 Prozent). Hohe Steigerungen gab es auch an der Universität Graz (plus 15 Prozent), der Uni Wien (plus 13 Prozent), der Technischen Universität Wien und der Montanuniversität Leoben (jeweils zwölf Prozent). Weniger Studienanfänger mussten die Uni Salzburg (minus sieben Prozent), die Wirtschaftsuniversität Wien (minus acht Prozent) und die Uni Linz (minus fünf Prozent) hinnehmen.

Nicht abschrecken ließen sich die Studierenden von der Umwandlung der Medizinischen Fakultäten in eigenständige Medizinuniversitäten. An allen drei Standorten gab es gegenüber dem Wintersemester 2002 Zuwächse bei den Studienanfängern in Medizin: in Wien plus 7,5 Prozent, in Graz plus 10,3 und in Innsbruck plus 5,7 Prozent.

(apa)

28.1.2004 11:33