Dezember-Bilanz: 9.000 Verletzte & 6 Tote auf Österreichs Schipisten
- Häufigste Unfallursache: Stress, Übermut, Übermüdung, Wetter
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Sechs Tote und 9.000 Verletzte! So lautet die erschreckende Bilanz auf den heimischen Schipisten im Dezember. Laut Zahlen des Instituts Sicher Leben, des Gesundheits- und Sozialministeriums stieg die Zahl jener Wintersportler, die nach dem Vergnügen auf der Piste ist Spital gebracht werden müssen, um zehn Prozent. Verletzten sich im Dezember 2002 noch 8.000 Personen, waren es im vergangenen Dezember 9.000.
Laut den Berechnungen waren unter den Verletzten rund ein Viertel Snowboarder, 75 Prozent waren Skifahrer bzw. Carver. Die meiste Unfallart waren Stürze auf gleicher Ebene sowie sonstige Stürze, Zusammenstöße oder Überstrapazierung. Als Hauptursachen wurden Stress, Lebhaftigkeit, Übermut, die Bodenbeschaffenheit, das Unkonzentriertsein, Selbstüberschätzung, Fremdverschulden, Übermüdung und das Wetter angegeben.
Grund für den Zahlenunterschied dürfte der schneearme Dezember 2002 gewesen. Im vergangenen Dezember konnten sich die Skigebiet wenigsten über ein wenig weiße Pracht freuen. Das Monat am Ende des Jahres macht aber nur einen geringen Teil der Verletzten aus. Erfahrungsgemäß passieren in dieser Zeit zehn bis 15 Prozent, im Jänner und Februar jedoch jeweils 30 Prozent und im März 20 Prozent.
Nach Prognosen von Sicher Leben wird es in der Gesamtsaison 2003/04 an die 60.000 Pistenunfälle mit Krankenhausbehandlung geben. (APA/Red.)
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