Generaldirektor Wais: Post will in Osteuropa expandieren
- Bis 2006 Erweiterung des Geschäfts in Kroatien, Slowenien und Slowakei und Neueinstieg in Tschechien, Ungarn, Rumänien und Bulgarien geplant
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Gerangel um Job des Post-Generals
Die Österreichische Post will in den nächsten Jahren in Mittel- und Südosteuropa expandieren. Das bereits bestehende Geschäft in Kroatien, Slowenien und der Slowakei soll ausgebaut werden. In Tschechien, Ungarn, Rumänien und Bulgarien will die Post bis spätestens 2006 durch Firmenübernahmen neu in den Markt einsteigen, erklärte Post-Generaldirektor Wais am Donnerstag.
Derzeit transportiert die Post in den mittel- und südosteuropäischen Ländern vor allem Pakete von Firmen zu Firmen. In der Slowakei, wo die Post schon im Jahr 2002 zwei Paketzusteller - Slovak Parcel Service und In Time - übernommen hat, ist sie auch bereits in der Zustellung für den Versandhandel aktiv und insgesamt schon die Nummer Zwei am Markt.
Die Nummer zwei bei Firmenpaketen ist die Post seit 1. Dezember auch in Kroatien. Dort hat das Unternehmen im vergangenen Jahr mit der Firma Overseas den größten privaten Paketdienst des Landes gekauft. In Slowenien hingegen hat die Österreichische Post 2002 selbst eine Firma gegründet - Yellologistics, die mittlerweile bereits der drittgrößte slowenische Paketzusteller im Business- Bereich ist.
Wie in der Slowakei will die Post demnächst auch in Slowenien und Kroatien im Versandhandel aktiv werden und an Private zustellen. Außerdem überlegt die Post in Südosteuropa auch den Einstieg in die Werbepost-Verteilung.
Insgesamt hat die Post in Südosteuropa 2003 mit rund 370 Mitarbeitern in den drei Ländern knapp unter 20 Mio. Euro umgesetzt und bereits 3,3 Millionen Pakete transportiert. Heuer sollen es 4,5 bis 5 Millionen werden. (APA/Red.)
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