Telekom-Aktie: Papier nach TI-Ausstieg auf Allzeithoch
- TA erstmals mehrheitlich privat - die Aktie fantasiert
- Italiener stiegen aus: 10,55 Euro pro Telekom-Aktie
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Gleich nach Handelsbeginn ist die Aktie der Telekom Austria (TA) am Donnerstag nach dem gestern im Blitztempo durchgezogenen Ausstieg der Telecom Italia (TI) auf ein neues Allzeithoch gesprungen. Durch den TI-Ausstieg erhöhte sich in der TA der free-float von 38 auf 52,8 Prozent: Die frühere Staatsmonopolbetrieb steht nun erstmals mehrheitlich im Privatbesitz. Die Aktie hat damit wieder "Fantasie" bekommen, und sprang im Handelsverlauf um gut 6 Prozent auf 11,33 Euro.
Bereits vor Sitzungsbeginn zeigten sich Marktteilnehmer zuversichtlich: "Vor allem der künftig höhere Streubesitzfaktor könnte die Aktie weiter nach oben treiben." Der größere Free Float bringt der Telekom Austria eine stärkere Gewichtung im Leitindex ATX von rund 15 auf 20 Prozent (gedeckelt). Die Anpassung erfolgt voraussichtlich am 22. März.
Mit dem Verkauf des TA-Restanteils der Italiener steigt der TA-Streubesitz von 38 auf 52,8 Prozent. Die Analysten der Raiffeisen Centrobank (RCB) haben dies zum Anlass genommen, ihre Einstufung für die TA-Aktie von "Übergewichten" auf "Kauf" anzuheben. Das Kursziel wurde von bisher 11 auf 13 Euro erhöht.
Die Telekom Austria notiert seit November 2000 an der Wiener Börse, ausgegeben wurden die Aktien damals zu einem Stückpreis von 9,00 Euro. Seither hat die "Volksaktie" nach mehrjähriger Berg- und Talfahrt fast 24 Prozent zugelegt. (APA/Red.)
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