Dienstag, 20. Jänner 2004

Preisschub bei Wiener Wirten: Essen & Trinken teurer

  • AK kritisiert: 58% der Wiener Beisln haben Preise erhöht
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Jetzt haben wir´s schwarz auf weiß: Essen und Trinken in den Wiener Beisln und Restaurants ist kräftig teurer geworden! Dokumentiert hat den "gewaltigen Preisschub" die Arbeiterkammer Wien. Zwischen August 2002 und Oktober 2003 hätten 58% der Wiener Gasthäuser die Preise für gängige Konsumationen erhöht. Jedes zweite sogar recht kräftig, so die AK-Konsumentenschützer.

Seit Februar 2001 hätten die Wirte die Preise für Speisen, alkoholfreie Getränke, Kaffee und Tee um bis zu 9,3 Prozent erhöht. "Das ist ein gewaltiger Preisschub für die Konsumenten, zumal die Inflationsrate im Vergleichszeitraum bei 4,2 Prozent liegt", hält ein Konsumentenschützer fest. Insgesamt testet die AK 33 Gastwirte.

Bei 58 Prozent der untersuchten Wirtshäuser erkannten die Experten im Zeitraum August 2002 bis Oktober 2003 Preiserhöhungen, bei der Hälfte stiegen die Preise um mehr als fünf Prozent. Bei 14 Gaststätten gab es keine Preiserhöhungen. Als Negativbeispiel nannten die Test-Esser und -Trinker eine Melange, deren Preis von 2,03 Euro auf 2,60 Euro angehoben wurde, also um 28 Prozent.

Von Februar 2001 bis Oktober 2003 hoben die Wiener Gastwirte ihre Preise für Essen und alkoholfreie Getränke um durchschnittlich vier Prozent an, ergibt die AK-Studie weiter. Mehr als die Hälfte der Gastwirte ließen noch vor der Umstellung auf den Euro ihre Preise für einzelne Speisen und Getränke um mehr als fünf Prozent steigen. Nach dem Währungswechsel haben dann mehr als drei Viertel der Gasthäuser die Preise zum Teil kräftig erhöht. (APA)

20.1.2004 14:07