20.1.2004 14:33

Australian Open: Wartusch im Damen-Doppel out

  • Niederlagen auch für ÖTV-Junioren
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Seit Montag ist Austria bei den Australian Open in Melbourne nicht mehr vertreten. Patrica Wartusch, mit ihrer ungarische Partnerin Petra Mandula im Damendoppel als Nummer zehn gesetzt, unterlag im Achtelfinale dem Duo Maria Vento-Kabchi/Angelique Widjaja (VEN/INA-6) mit 4:6,6:2,3:6. Die Tirolerin schaffte heuer zwar zum zweiten Mal nach 2001 in Melbourne den Einzug in die dritte Runde, zu einem weiteren Grand Slam-Viertelfinale wie in Paris 2002 und Wimbledon 2003 reichte es diesmal allerdings nicht.

Im Junioren-Bewerb waren am Montag mit Philipp Oswald, Martin Fischer und Stefanie Rath drei ÖTV-Talente im Einsatz, doch setzte es für alle gleich in Runde eins gegen starke Gegner Niederlagen.

Letzter Österreicher im Einzel out
Österreich ist seit Freitag in den Einzelbewerben der Australian Open nicht mehr vertreten. Im ersten Tennis-Grand-Slam-Turnier des Jahres scheiterte Jürgen Melzer, der letzte ÖTV-Spieler der noch im Single engagiert war, in der dritten Runde an dem als Nummer 16 gesetzten Niederländer Sjeng Schalken mit 6:7 (1),4:6 und 1:6. "Ich hätte einen der vier Satzbälle im ersten Satz verwerten müssen. Denn mit einer 1:0-Satzführung schaut alles gleich anders aus, da hätte ich viel lockerer spielen können", meinte der Niederösterreicher nach seinem Ausscheiden.

Guter Start von Melzer
Melzer startete impulsiv und lag 3:0 in Führung. Schalken, der unsicher begonnen hatte, kam aber in der Folge besser ins Spiel, rettete sich nach der Abwehr von insgesamt vier Satzbällen ins Tiebreak, wo er mit 7:1 das bessere Ende für sich hatte. "So eine Chance, wie ich sie im ersten Satz hatte, auszulassen, das verkraftet man nur schwer", bilanzierte Melzer den Verlauf des ersten Satzes.

Dritter Sartz klar an Schalken
Im zweiten Set lag er bereits 2:5 zurück, konnte Schalken noch einmal den Aufschlag zum 4:5 abnehmen, gab aber dann seinen eigenen zum 4:6 ab. Der dritte Satz verlief klar zu Gunsten des Niederländers. Schalken nahm Melzer den Aufschlag zum 2:0 und 5:1 ab und servierte zum 6:1 aus.

Neun Breakchancen ausgelassen
Trotz neun ungenützter Breakchancen, einer mageren Aufschlagleistung von 51 Prozent und 64 unerzwungenen Fehlern zeigte sich Melzer zwar enttäuscht, aber nicht unzufrieden: "Das Match war knapper, als es vom Ergebnis her ausschaut. Ich habe in den ersten zwei Sätzen gutes Tennis gespielt und brauche mir daher nichts vorzuwerfen. Im dritten Satz hat Schalken dann Oberwasser bekommen und gut gespielt, das Ergebnis von 6:1 geht daher in Ordnung."

Schett auch im Doppel aus
Melzer ist aber noch im Doppelbewerb mit seinem serbischen Partner Nenad Zimonjic im Einsatz, während für Barbara Schett am Freitag mit Patty Schnyder in der zweiten Runde des Damen-Doppels Endstation war. Die als Nummer 15 gesetzte Paarung wurde ihrer Favoritenrolle gegen Maret Ani (EST) und Libuse Prusowa (CZE) nicht gerecht und unterlag glatt mit 3:6,2:6.


(apa/red)

20.1.2004 14:33
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