Sonntag, 25. Jänner 2004

Damen-Slalom in Marburg: Pärson gewinnt vor Schild und Hosp

  • Schwedin feiert sechsten Marburg-Sieg in Folge!
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Anja Pärson ist in Marburg nicht zu schlagen! Nach dem Riesentorlauf am Vortag gewann die Schwedin am Sonntag in souveräner Manier den Slalom. Doch auch die österreichischen Fans dürfen jubeln: Mit Marlies Schild als Zweiter (+1,24) und Nicole Hosp als Dritter (+1,35) schafften zwei ÖSV-Läuferinnen den Sprung auf das Siegespodest.

Sabine Egger landete auf Platz sechs (1,61 Sek. zurück). Pärson baute mit ihrem 18. Weltcup-Sieg ihre am Samstag eroberte Führung im Gesamtweltcup vor der Steirerin Renate Götschl auf 105 Punkte aus.

Schild ist zufrieden
Der große Rückstand auf die Siegerin beunruhigte das Top-ÖSV-Slalom-Duo keineswegs, hatten doch beide keine fehlerfreien Läufe: "Die Anja muss super gefahren sein, aber ich kann es auch besser. Im ersten Durchgang hab ich den Steilhang verpatzt, im zweiten im unteren Teil den Ski zu spät ausgelassen. Aber mit Platz zwei muss man natürlich zufrieden sein", so die 22-jährige Saalfeldenerin, die ihr bestes Weltcup-Ergebnis (Zweite im Megeve-Slalom am 5. Jänner) egalisierte.

Hosp trotz Schmerzen schnell
Hosp, die im ersten Lauf trotz großen Schwierigkeiten auf Platz fünf gelegen war, fuhr mit einem großartigen Finish im zweiten Durchgang noch auf das Podest: "Ich hatte von meinem Sturz gestern im Riesentorlauf große Schmerzen im Rücken, sensationell dass ich nach dem verpatzen ersten Lauf nicht mehr Rückstand hatte, ich muss mit Rang drei zufrieden sein. Wenn man die Fehler berücksichtigt, dann ist der Zeitrückstand auf Anja nicht beunruhigend." Hosp verzichtet nun auf die Speed-Rennen in Haus (zwei Abfahrten, ein Super G) und wird am Dienstag beim Nachtslalom der Herren in Schladming als Vorläuferin an den Start gehen.

Egger freut sich über Platz sechs
Für Sabine Egger war Platz sechs das beste Weltcupergebnis seit ihrem dritten Rang am 23. November 2002 in Park City. "Endlich habe ich wieder einmal zwei konstante Läufe runtergebracht. Das ist in etwa mein Leistungspotenzial. Ich habe mich auf Marburg sehr gefreut, ich liebe die Atmosphäre hier", erklärte die 26-jährige Glosbasnitzerin. Alle sechs Österreicherinnen waren im Finale dabei, Michaela Kirchgasser wurde 14., Elisabeth Görgl 15. und Carina Raich machte als 22. ihre ersten Weltcuppunkte in dieser Saison.

Endstand Damen-Slalom in Marburg:
1.Anja PärsonSWE1:38,08 Min.
2.Marlies SchildAUT1:39,32+1,24
3.Nicole HospAUT1:39,43+1,35
4.M. Bergmann-SchmudererGER1:39,62+1,54
5.Tanja PoutiainenFIN1:39,64+1,56
6.Sabine EggerAUT1:39,69+1,61
7.Anna OttossonSWE1:40,22+2,14
8.Laure PequegnotFRA1:40,26+2,18
9.Therese BorssenSWE1:40,51+2,43
10.Marlies OesterSUI1:40,65+2,57
11.Veronika ZuzulovaSVK1:40,77+2,69
12.Line VikenNOR1:41,04+2,96
13.Sonja NefSUI1:41,08+3,00
14.Michaela KirchgasserAUT1:41,12+3,04
15.Elisabeth GörglAUT1:41,18+3,10
16.Nika FleissCRO1:41,19+3,11
17.Kristina KoznickUSA1:41,24+3,16
18.Ana JelusicCRO1:41,53+3,45
19.Vanessa VidalFRA1:41,78+3,70
20.Lisa BremsethNOR1:42,10+4,02
21.Susanne EkmanSWE1:42,22+4,14
22.Carina RaichAUT1:42,65+4,57
23.Noriyo HiroiJPN1:42,88+4,80
24.Jessica WalterLIE1:43,23+5,15
25.Britt JanykCAN1:43,30+5,22
26.Silke BachmannITA1:43,56+5,48
27.Claudia MorandiniITA1:43,73+5,65
28.Karen PersynBEL1:44,47+6,39

Ausgeschieden u.a. im 1. Durchgang: Annemarie Gerg, Maria Riesch (beide GER), Maria-J. Rienda-Contreras (ESP), Sarka Zahrobska (CZE)

Ausgeschieden im 2. Durchgang: Martina Ertl (GER), Trine Rogmo-Bakke (NOR)

Das Weltcup-Programm bis 1. Februar
Dienstag, 27.1.:
Herren-Slalom Schladming (18:00/20:45)
Mittwoch, 28.1.:
Abfahrtstraining Damen Haus/Ennstal (12:30)
Donnerstag, 29.1.:
Abfahrtstraining Herren Garmisch (11:00)
Abfahrtstraining Damen Haus (12:30)
Freitag, 30.1.:
Abfahrt Herren Garmisch (11:00/Ersatz Wengen)
Abfahrt Damen Haus (12:30/Ersatz Lech)
Samstag, 31.1.:
Abfahrt Herren Garmisch (11:00)
Abfahrt Damen Haus (12:30)
Sonntag, 1.2.:
Super G Herren Garmisch (11:00)
Super G Damen Haus (12:30)

(apa/red)

25.1.2004 09:29