Umfrage zur Präsidentenwahl: Amt nicht mehr zeitgemäß!
- "Wie ein Relikt aus der Kaiserzeit - sollte ersatzlos gestrichen werden"
"Der Bundespräsident ist wie ein Relikt aus der Kaiserzeit, dieses Amt sollte daher ersatzlos gestrichen werden." Diese Meinung vertrat die deutliche Mehrheit in einer Umfrage des Klagenfurter Humaninstitutes über die Notwendigkeit der "Institution Bundespräsident(in)".
56 Prozent der bundesweit zwischen 12. und 19. Jänner befragten 820 Personen gaben an, dass das Präsidentenamt nicht zeitgemäß sei. Lediglich 29 Prozent beantworteten die Frage mit Ja. Die restlichen 15 Prozent hatten dazu keine Meinung.
Die offene Frage (Mehrfachzuordnung möglich) über "Vorstellungen und Vorschläge" von diesem Amt ergab 81 Prozent für "Bundespräsident(in) ist wie ein Relikt aus der Kaiserzeit, welches ersatzlos gestrichen werden sollte", 75 Prozent für "Das Staatsoberhaupt soll von den Aufgaben neu definiert werden, wobei die Mediatorrolle zwischen den Parteien wichtig wäre", 71 Prozent für "In einer Zeit, wo der Staat sparen muss, ist Repräsentieren und Angelobigen der Regierung kein Ganztagsjob" und schließlich 66 Prozent für "Für das Amt des (der) Bundespräsidenten(in) soll im Konvent ein Anforderungsprofil für Aufgaben des erweiterten Europas erstellt werden". (apa)
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