Hofburg-Wahl: Ferreros Fairness-Abkommen bei Fischer eingetroffen
- Fischer will Modifikationen vornehmen und möchte trotzdem ein Gespräch mit Ferrero führen
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Montag Mittag ist der Entwurf für ein Fairness-Abkommen von ÖVP-Präsidentschaftskandidatin Benita Ferrero-Waldner im Büro des SPÖ-Kandidaten Heinz Fischer eingelangt, teilte die SPÖ in einer Aussendung mit. Fischer unterstütze den Gedanken eines solchen Abkommens, halte aber Modifikationen am Entwurf der Außenministerin für notwendig, so Fischer-Sprecher Bruno Aigner.
So ist es Fischer offenbar nicht Recht, dass das Abkommen nur zwischen Parteien abgeschlossen und von Parteigeschäftsführern verhandelt und unterschrieben werden soll. "Präsident Fischer hält es für sinnvoll, dass die Herren Lopatka und Darabos einen Textentwurf besprechen, aber der Entwurf muss vor allem von den Kandidaten selbst getragen, gewollt und unterschrieben werden", sagte Aigner.
Zu diesem Zweck bleibe die Einladung Fischers zu einem persönlichen Gespräch mit Ferrrero-Waldner aufrecht. "Für Präsident Fischer ist es nicht vorstellbar, dass es in einer so wichtigen Sache wie einem Fairness-Abkommen nicht zu einem persönlichen Gespräch zwischen den beiden Kandidaten kommt", meint der Fischer-Sprecher.
Heinz Fischer erneuerte schon zuvor sein Angebot an die ÖVP-Präsidentschaftskandidatin Benita Ferrero-Waldner, in einem persönlichen Gespräch Eckpunkte für einen fairen Wahlkampf sowie eine Wahlkampfkostenbeschränkung zu fixieren. (apa/red)
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