Ex-US-Inspektor vermutet keine ABC-Waffen im Irak
- PLUS: Halliburton gesteht Korruption bei US-Irak-Geschäften
·Terrorverdacht
Saudis frieren 40 Bankkonten ein
·Zugegeben!
Korruption bei US- Geschäften im Irak
·Kriegs-Rede
Bush: Werde nicht um Erlaubnis fragen
·Bush unbeliebt
US-Präsident stürzt in den Umfragen ab
·Buhs für Bush!
Besuchte Grab von Martin Luther King
Der zurückgetretene Leiter der US- Waffeninspektoren im Irak, David Kay, vermutet nach eigenen Worten keine großen Bestände an chemischen oder biologischen Waffen in dem Land. "Ich denke nicht, dass sie existieren", sagte Kay am Freitag der Nachrichtenagentur Reuters.
"Alle haben über Bestände gesprochen, die nach dem letzten Golf- Krieg (1991) produziert worden sind, und ich denke nicht, dass es ein sehr großes Produktionsprogramm in den 90er Jahren gegeben hat", sagte Kay nun. Erst kurz zuvor hatte der US-Geheimdienst CIA Kays Rücktritt mitgeteilt und als Nachfolger Ex-UNO-Waffeninspektor Charles Duelfer vorgestellt.
Die von Kay geleitete Iraq Survey Group (ISG) hatte trotz monatelanger aufwändiger Suche keine irakischen Massenvernichtungswaffen gefunden. Deren Existenz war von US- Präsident Bush als Hauptgrund für den Krieg gegen den Irak angeführt worden. Auch der über große Erfahrung im Irak verfügende Duelfer hatte unlängst bezweifelt, dass es in dem Zweistromland jemals einen Fund von Massenvernichtungswaffen geben werde.
Duelfer war zwischen 1993 und 2000 stellvertretender Leiter der UNO-Sonderkommission (UNSCOM) zur Entwaffnung des Irak nach dem Golfkrieg von 1991. Davor arbeitete der frühere Diplomat als Spezialist für Waffenkontrolle und Sicherheitsfragen zehn Jahre lang im US-Außenministerium. Zwischen 1977 und 1983 war er bei der US- Präsidentschaft für strategische Atomwaffen und Raumfahrtprogramme zuständig. (APA)
Familiendrama in St. Pölten15:23
Bluttat: Bub ist totÄrzte kämpften erfolglos: Achtjähriger Bub nach Kopfschuss gestorben
