Halliburton gesteht: Korruption bei US-Irak-Geschäften
- Mitarbeiter nahmen Bestechungsgelder in Millionenhöhe an
- Ex-Firma von Bush-Vize Cheney bislang großer Kriegsgewinner
·Kriegs-Rede
Bush: Werde nicht um Erlaubnis fragen
·Bush unbeliebt
US-Präsident stürzt in den Umfragen ab
·Buhs für Bush!
Besuchte Grab von Martin Luther King
Paukenschlag in den USA: Das US-amerikanische Ölservice-Unternehmen Halliburton, das bis kurz vor der Amtsübernahme von US-Präsident George W. Bush von dessen jetzigem Vize Dick Cheney geleitet wurde, hat nach einem Pressebericht gegenüber dem Pentagon Korruptionsfälle bei der Versorgung der US-Truppen im Irak eingeräumt.
Zwei Halliburton-Mitarbeiter hätten bis zu sechs Millionen Dollar (4,72 Mill. Euro) Bestechungsgelder angenommen, berichtete das "Wall Street Journal" am Freitag. Dafür hätten sie einer in Kuwait ansässigen Firma Versorgungsaufträge für die US-Truppen zukommen lassen. Das Unternehmen war für eine Stellungnahme zu dem Zeitungsbericht zunächst nicht erreichbar.
Dies ist der erste substanzielle Hinweis auf Korruption bei US-Projekten im Irak. Für Halliburton, zu dessen Führung früher auch der heutige Vizepräsident Dick Cheney gehörte, könne dies Strafen und Klagen nach sich ziehen, heißt es in dem Blatt. Die beiden betroffenen Mitarbeiter seien entlassen worden.
Gegen Halliburton waren bereits Vorwürfe laut geworden, eine Tochter des Unternehmen habe Treibstofflieferungen für die US-Truppe deutlich überteuert. (APA/red)
Familiendrama in St. Pölten15:23
Bluttat: Bub ist totÄrzte kämpften erfolglos: Achtjähriger Bub nach Kopfschuss gestorben
