Für Israel: "Liquidierung" von Hamas-Gründer vorstellbar
- "Es geht ausschließlich um unsere Interessen"
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Israel schließt die Tötung des Gründers der radikalen Palästinenser-Organisation Hamas, Scheich Ahmed Yassin, nicht aus. Generalstabschef Moshe Yaalon bezeichnete Yassin am Dienstag als "Zielscheibe einer Liquidierungsaktion". Die Armee unterscheide nicht zwischen politischer und militärischer Führung der Hamas, es gehe ausschließlich um unsere Interessen, betonte Yaalon.
Der Generalstabschef beschuldigte den erblindeten und an den Rollstuhl gefesselten Yassin, das jüngste Selbstmordattentat einer Palästinenserin am Grenzübergang Erez "persönlich angeordnet" zu haben. Bereits am vergangenen Freitag hatte Vize- Verteidigungsminister Boim mit der "gezielten Tötung" des Hamas- Gründers gedroht.
In der Nacht hat die israelische Armee im besetzten Westjordanland mehr als 30 Palästinenser festgenommen, die vom Geheimdienst gesucht wurden. 24 in Ramallah gefasste Männer seien Aktivisten der Hamas oder der Fatah, sagte ein Militärsprecher. Sieben Mitglieder des "Islamischen Heiligen Kriegs" seien in Bethlehem festgenommen worden. Weitere Festnahmen gab es in Nablus und Jenin. (apa)
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