Steuer-Reform: Kritik von Günther Stummvoll im 'trend'
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Eine Entlastung oder weitere Belastung?
Der ÖVP-Budgetsprecher und Leiter der ÖVP-Steuerreformgruppe Günther Stummvoll kritisiert in der kommenden Dienstag erscheinenden Ausgabe des Wirtschaftsmagazins "trend" die von ihm mitverhandelte Steuerreform. Konkret bedauert der Mandatar die Nicht-Berücksichtigung der "Leistungsträger". Stummvoll: "Ich habe mich schon geärgert. Ich habe mich stark für die Leistungsträger engagiert, aber eben keine Unterstützung bekommen. Im Gegenteil, ich bin damals für mein Engagement stark kritisiert worden."
Stummvoll war noch im November für eine Entlastung beim Spitzensteuersatz eingetreten und hatte unter anderem beim Wirtschaftskongress der ÖVP in Salzburg gefordert: "Wenn wir unten 200.000 Menschen entlasten, warum entlasten wir dann nicht auch die oberen 200.000?"
Stummvoll kritisiert diejenigen, die jetzt "von außen" genau diese Tatsache bedauern. "Hätten sie sich rechtzeitig zu Wort gemeldet, würde die Sache jetzt vielleicht anders aussehen."
Noch ein zweites, im Zusammenhang mit der Steuerreform stehendes Thema irritiert den lang gedienten ÖVP-Funktionär. Er findet Negativsteuern grundsätzlich "absurd" und hält sie für eine "Verschleierung real existierender Tatsachen". Stummvoll: "Ich bin ein massiver Gegner von Negativsteuern. Wenn es Handlungsbedarf gibt, dann muss eben das Sozialsystem umgebaut werden, muss es neue, andere Sozialleistungen geben, damit das System insgesamt transparent bleibt."
Die komplette Story lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des "trend".
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