Strasser beruhigt: Österreich "nicht erstes Terror-Ziel"
- Keine konkreten Hinweise auf Terror-Aktivitäten
Innenminister Strasser geht davon aus, dass Österreich "nicht erstes Ziel" von Terroraktivitäten des El-Kaida-Netzwerkes von Osama bin Laden ist. Im Hinblick auf Medienberichte, wonach Österreich als "Verbindungsplatz" für Terroristen fungieren könnte, sagte Strasser, Einzelaktivitäten könnten grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Konkrete Hinweise gebe es aber nicht.
Der Innenminister wies darauf hin, dass Österreichs eines der sicherten Länder der Welt sei. Für die Zukunft sei es entscheidend", die Strukturen der Sicherheitsbehörden den Erfordernissen anzupassen und die Zusammenarbeit mit internationalen Partnern fortzusetzen. Anders als in den 90-er Jahren gebe es heute "einen engen Zusammenhang zwischen innerer und äußerer Sicherheit". Dies gelte insbesondere für Terrorismus, der Weiterverbreitung von Massenvernichtungswaffen, die Organisierte Kriminalität, Drogenhandel, illegale Migration und die Gefahren, die von gescheiterten Staaten wie dem Irak oder Afghanistan ausgingen.
Strasser präsentierte zugleich seine Strategie für 2004, die voll auf europäische und internationale Zusammenarbeit setzt. Für das Innenministerium gebe es drei Kooperationsschwerpunkte, nämlich die Zusammenarbeit mit den Nachbarn, sowie die Kooperation innerhalb der Europäischen Union und mit strategischen Partnern wie den USA.
(apa)
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