Mittwoch, 21. Jänner 2004

Aus in Gänserndorf: Safaripark für Besucher geschlossen

  • PLUS: Alle Informationen zur großen Pleite des Tierparks!

In Konsequenz der Konkurseröffnung über die Safari- und Abenteuerpark GmbH wurde am Mittwochnachmittag in Gänserndorf eine Betriebsversammlung abgehalten. Bis Mitte Februar sollten alle ausstehenden Gehälter auf den Konten sein, freute sich AKNÖ-Vizepräsident Roland Sperk. Der Safaripark wurde für Besucher geschlossen.

Wie er im Anschluss an die Versammlung im APA-Gespräch erläuterte, wurde diese rasche Vorgangsweise mit dem Masseverwalter, Rechtsanwalt Ferdinand Bruckner, vereinbart (ein bei diesem Szenario üblicher Zeitraum wäre laut Sperk bis Mitte April).

Der Safaripark wird laut Sperk ab Donnerstag für Besucher geschlossen, Tierpflege und Fütterung laufen weiter. Für die Versorgung der Tiere bleiben 30 Beschäftigte, die daher bereits ab Ende Jänner ihr Geld bekommen. Rund zwölf Personen, die durch die Teilschließung nicht mehr benötigt werden, würden ihren Austritt erklären. Zwar seien ihre Ansprüche gesichert, eine Garantie für eine Wiedereinstellung bei einem Fortbestand des Safariparks könne es aber nicht geben. Es sei traurig, dass nun doch Arbeitsplätze verloren gingen.

Nach den Worten von Sperk sei alles getan worden, um die Ansprüche der 64 Beschäftigten zu wahren. Nun liege es an der Politik, die Zukunft des Unternehmens zu gestalten. (APA/red)

21.1.2004 21:25