NEWS über den Carving-Streit: Es geht um 10 Mio. Euro!
- Top-Skifirmen droht teure Klage-Flut
- Wurde Carving-Patent eines Österreichers kopiert?

Ende vergangener Woche trudelte ein brisantes Schreiben bei der Ski-Firma "Atomic Austria GmbH" ein. Die Seiten haben es in sich: Sie könnten den niederösterreichischen Erfinder Reinhard Fischer mit einem Schlag zu einem reichen Mann machen! Der Vorwurf: Ski-Firmen sollen sein Carving-Ski-Patent kopiert haben. Es geht um 10 Millionen Euro!
Absender des brisanten Briefs: der Wiener Anwalt Fariid Rifaat. "Ich habe lediglich Atomic darauf hingewiesen, dass sie zumindest in einem Fall Ski nach einem geschützten Patentmuster meines Mandanten gebaut haben. Und, dass er dafür gerne Geld hätte. Und diesen Brief werden in nächster Zeit dann auch alle anderen Skifirmen bekommen
"
Der niederösterreichische Erfinder Reinhard Fischer behauptet, dass die Skifirmen Atomic, Head, Blizzard, Fischer, Kneissl, Salomon, Elan und Rossignol sich beim Bau einiger ihrer Topmarken bei einem von ihm geschützten Carving-Patent bedient haben. Rifaat: "Es sind nicht alle Modelle der Firmen betroffen aber im Schnitt zwischen vier und zehn Carver pro Erzeuger."
In Zahlen bedeutet das, so die Schätzung von Experten: Sollte Fischer Recht haben, würde der ihm zustehende Betrag bei rund 10 Millionen Euro liegen. (NEWS, red.)
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