2. Polizei-Razzia: Acht Festnahmen auf Wiener Autoplätzen
- Horngacher: "Ergebnis monatelanger Ermittlungen"
- PLUS: Blaulicht gegen Rotlicht - 42 weitere Festnahmen!
·42 Festnahmen
Wien: Großrazzien im Rotlicht-Milieu
Der Wiener Polizei ist ein Schlag gegen die Suchtgift-, Hehler- und Falschgeld-Szene gelungen. Am (heutigen) Montag stürmten Sondereinheiten neun Wohnungen und drei Autoplätze in Wien-Leopoldstadt und Wien-Simmering. Acht Verdächtige wurden verhaftet, sie sollen in Suchtgift-Delikte, Auto-Diebstähle und Hehlerei verwickelt sein und auch Falschgeld in Umlauf gebracht haben. Das berichteten "Krone" und "Kurier".
"Das ist das Ergebnis monatelanger Ermittlungen", sagte der Leiter des Kriminalamtes Wien, Roland Horngacher, auf APA-Anfrage. Horngacher wollte und konnte am Montagabend noch nicht abschätzen, ob die acht Verhaftungen bereits die Zerschlagung eines Rings bedeuten könnten. "Dafür ist es noch zu früh. Wir müssen die weiteren Untersuchungen abwarten."
Laut "Kurier" soll die Organisation, die monatelang durch Telefonüberwachung beobachtet worden war, Drogen in großen Mengen in Gebrauchtwagen versteckt nach Wien gebracht haben. Weiters sollen auf Wiener Autoplätzen gestohlene Pkw und Havarien nach Nigeria verkauft worden seien. Die Beamten haben, so berichtet der "Kurier", zahlreiche, vor allem ausländische Kennzeichen und Container voll mit Typenscheinen sicher gestellt und Computer beschlagnahmt. Weiters wurden mehrere ausrangierte Kastenwagen entdeckt, deren Türen zugeschweißt waren. In den Wagen befanden sich TV- und Videogeräte sowie PC-Teile und elektrische Apparate aller Art. (APA/red)
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