Auto-Markt: Boom in Österreich, aber EU-weit Minus
- Diesel-Fahrzeuge am heimischer Automarkt weiter top-gefragt
- PLUS: Die neuen Modelle von Opel, Ford, BMW und Co.
·Minus 4,3%
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·Focus C-Max
Die ersten Bilder des neuen Ford!
Während der heimische Automarkt weiter auf der Überholspur ist, hat der EU-Automarkt im vergangenen Jahr noch kaum Anzeichen einer Trendwende zum besseren erkennen lassen: Die Zahl der Neuanmeldungen von Pkw ist im vergangenen Jahr EU-weit um rund ein Prozent auf 13,8 Millionen geschrumpft. Der österreichische Markt legte dagegen um satte 7,4 Prozent auf über 300.000 Neuanmeldungen zu.
Die österreichischen Autohändler können auf ein sehr gutes Jahr 2003 zurückblicken: Die Zahl der neu zugelassenen Pkw/Kombis hat erstmals seit 2001 wieder die Marke von 300.000 Stück übersprungen. Leicht rückläufig war nach wie vor der Motorrad-Markt. Der Dieselboom ging ungebrochen weiter.
Finnland mit 26% Plus EU-Spitzenreiter
Die Händler in der Alpenrepublik konnten sich damit über das zweitstärkste Geschäft in der Union freuen. Nur Finnland hatte 2003 mit einem Plus von 26 Prozent die Nase vorne.
Für das laufende Jahr wird mit einer weiteren, diesmal moderateren Steigerung auf 305.000 Neuzulassungen (Personenkraftwagen) gerechnet.
Portugal mit 16 Prozent-Minus
Den stärksten Einbruch hatten EU-weit die Portugiesen mit minus 16 Prozent zu verzeichnen. Der auch für die österreichische Zulieferindustrie wichtige deutsche Markt ging geringfügig, um 0,5 Prozent zurück.
Rückkehr der Marken aus Asien
Nach Herstellern bzw. dessen Herkunftsländern hat 2003 eine Rückkehr der zuletzt stark unter Druck gekommenen Asiaten gebracht. Die japanischen Marken konnten um neun Prozent, die Koreaner gar um 19,5 Prozent zulegen. Die europäischen und amerikanischen Hersteller mussten mit Ausnahme von BMW Rückgänge hinnehmen. (APA/Red.)
