AK-Forderung: Lehrlingsprämie in Mangelberufen erhöhen
- Reaktion auf große Lehrstellenlücke im vergangenen Jahr
- Auch Aufstockung des Auffangnetzes zur Jugendausbildung gefordert
·Arbeitslose Ö
Dezember brachte erneuten Anstieg
·Am Jahresende
SP kritisiert Arbeits- marktsituation
·Mitstimmen bei der Networld-Umfrage
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Die Umsetzung der erhöhten Lehrlingsprämie in jenen Berufen, wo der Lehrstellenmangel besonders hoch ist, fordert Arbeiterkammer-Präsident Tumpel ein. Nötig sei auch die Aufstockung des Auffangnetzes zur Jugendausbildung auf 7.000 Plätze, und zwar sofort. Der AK-Präsident reagiert damit auf die große Lehrstellenlücke Ende Dezember.
Das Minus zwischen offenen Lehrstellen und Lehrstellen Suchenden habe österreichweit 10.439 betragen und damit fast um ein Drittel mehr als Ende Dezember 2002, rechnet Tumpel vor. Für ihn zeigt das: "Die 122 Millionen Euro Gießkannenförderung der Regierung für Lehrbetriebe wirkt nicht." In dieser Situation hätte der Wirtschaftsminister zumindest die Verordnung erlassen müssen, für welche Mangelberufe es 2.000 Euro Lehrlingsprämie gibt, kritisiert er. "Aber wir warten bereits ein Jahr darauf." (apa)
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