18.1.2004 13:11

Australian Open: Venus ist zurück am Tennis-Himmel

  • Verletzte Kim Clijsters will in Melbourne starten
  • PLUS: Die aktuellen Tennis-Weltranglisten!

Die belgischen Sterne leuchten noch immer so hell wie nie zuvor am Tennis-Himmel, doch nach einem halben Jahr in der Dunkelheit beansprucht Venus Williams auch wieder Glanz für sich. "Ich bin heiß. Ich platze vor Energie", sagte Venus vor ihrem Comeback bei den Australian Open. Dort hatte sie mit ihrer noch nicht wieder fitten Schwester Serena vor einem Jahr das Finale bestritten, nach dem Wimbledon-Endspiel Anfang Juli verabschiedeten sich beide mit Verletzungen - und mussten Justine Henin-Hardenne und Kim Clijsters nicht nur bei den US Open machtlos den Ruhm überlassen.

Clijsters hat übrigens bestätigt, dass sie es bei den Australian Open antreten will, obwohl sie nicht hundertprozentig fit ist. "Ich habe alles getan, was ich konnte und ich möchte es versuchen. Es fühlt sich okay an. Ich werde mit einem Tapeverband spielen und mir wurde gesagt, dass ich es nicht schlimmer machen kann. Ich möchte wirklich hier spielen", so Clijsters nach ihrer dritten, so weit schmerzfreien Trainingseinheit. Clijsters erste Gegnerin ist am Dienstag die Deutsche Marlene Weingärtner.

Kein Start für Serena
Serena Williams fehlt hingegen nach ihrer Knieoperation weiterhin, ihre Schwester Venus pausierte wegen einer Bauchmuskel-Verletzung, die sie schon seit Mai behindert hatte. "Ich hätte niemals bei den French Open antreten sollen", gestand die 23-Jährige vor dem Start in Melbourne, wo sie am Dienstag auf US-Teenager Ashley Harkleroad trifft.

Erwachsener sei sie geworden, urteilte die Doppel-Olympiasiegerin und Gewinnerin von vier Grand-Slam-Titeln nach ihrer Pause, aus der sie eine schmerzliche Lektion lernte. "Zu akzeptieren, dass ich zuschauen und meine Grenzen akzeptieren musste, war am härtesten", sagte Venus.

(apa/red)

18.1.2004 13:11
Seite bookmarken bei: ? Hilfe
Olympia 2010 - Alle Bilder & Videos
zurück zur Startseite