Sturm : Boss Kartnig will Silvestre nicht ziehen lassen
- Grazer nur im Falle einer saftigen Ablöse gesprächsbereit
- PLUS: Alle Facts zur abgelaufenen Bundesliga-Herbstsaison!
·Erster Sieg
Herzog gewinnt mit Galaxy Testspiel
·Trainings-Start
Neo-Coach Pacult macht Kärnten Mut
·Ab nach Hause
De Wilde verlässt Sturm Graz
·Mandl zu Sturm
Torhüter wechselt leihweise nach Graz
·A. Ivanschitz
Rapidler Fußballer des Jahres 2003
·Steckbrief
Kurzporträt von Andreas Ivanschitz
·Im Detail
Die Ergebnisse der Trainerumfrage
·Welcher Trainer
geht als nächster?
UMFRAGE: Wessen Stuhl ist am unsichersten?
·ALLE INFOS ZUR BUNDESLIGA!
Die Abschlusstabelle
der Saison 2003/04
Franck Silvestre will den österreichischen Fußball-Bundesligisten Sturm Graz vorzeitig verlassen. Der französische Abwehr-Routinier, der bei Sturm einen bis Sommer 2004 laufenden Vertrag hat, möchte der Steiermark aus familiären und finanziellen Gründen den Rücken kehren. Klubboss Hannes Kartnig legt jedoch sein Veto ein.
"Zwischen Wollen und Können gibt es einen Unterschied. Er hat einen gültigen Vertrag bei uns", erklärte Kartnig am Montagabend nach einer Vorstandssitzung der Grazer.
Einen ablösefreien Abgang wird es im Fall des 36-Jährigen, der ein lukratives Angebot aus Katar vorliegen haben soll, auf keinen Fall geben. "Wir geben ihn nicht frei. Ohne Ablöse gibt es nichts", kommentierte Kartnig entschlossen. Im Falle eines finanziell lukrativen Angebots aus Katar kündigte Kartnig jedoch trotz der prekären Tabellenlage (Platz neun) Gesprächsbereitschaft an. Silvestre steht seit Sommer 2003 im Sturm-Kader, seine Familie lebt aber nach wie vor in Frankreich.
Sturm-Trainer Michael Petrovic würde der Abgang seines Defensivbollwerks sicher treffen. "Wenn er weggeht, dann müssen wir reagieren und einen neuen Libero kaufen", meinte Petrovic.
(APA/red)
