Dienstag, 13. Jänner 2004

Sturm : Boss Kartnig will Silvestre nicht ziehen lassen

  • Grazer nur im Falle einer saftigen Ablöse gesprächsbereit
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Franck Silvestre will den österreichischen Fußball-Bundesligisten Sturm Graz vorzeitig verlassen. Der französische Abwehr-Routinier, der bei Sturm einen bis Sommer 2004 laufenden Vertrag hat, möchte der Steiermark aus familiären und finanziellen Gründen den Rücken kehren. Klubboss Hannes Kartnig legt jedoch sein Veto ein.

"Zwischen Wollen und Können gibt es einen Unterschied. Er hat einen gültigen Vertrag bei uns", erklärte Kartnig am Montagabend nach einer Vorstandssitzung der Grazer.

Einen ablösefreien Abgang wird es im Fall des 36-Jährigen, der ein lukratives Angebot aus Katar vorliegen haben soll, auf keinen Fall geben. "Wir geben ihn nicht frei. Ohne Ablöse gibt es nichts", kommentierte Kartnig entschlossen. Im Falle eines finanziell lukrativen Angebots aus Katar kündigte Kartnig jedoch trotz der prekären Tabellenlage (Platz neun) Gesprächsbereitschaft an. Silvestre steht seit Sommer 2003 im Sturm-Kader, seine Familie lebt aber nach wie vor in Frankreich.

Sturm-Trainer Michael Petrovic würde der Abgang seines Defensivbollwerks sicher treffen. "Wenn er weggeht, dann müssen wir reagieren und einen neuen Libero kaufen", meinte Petrovic.

(APA/red)

13.1.2004 11:10