Formel 1: Red Bull ließ feiern und verändert Kitzbühel
- 800 Gäste in Salzburg beim Sauber-Launch
- Red Bull kommende Woche erstmals Hauptsponsor bei Hahenkamm-Rennen
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800 Gäste haben am Montag in Salzburg nicht nur die Enthüllung des neuen Sauber-Formel-1 (C23) verfolgt, sondern im Hangar-7 von Langzeit-Sponsor Red Bull auch ein rauschendes Fest gefeiert. Den Auftritt des britischen Pop-Trios Sugababes ließ sich im imposanten, 1.500 Tonnen schweren Stahl-Glas-Giganten am Flughafen auch einige Prominenz - von Hausherr Dietrich Mateschitz über Niki Lauda bis F1-Jungpilot Christian Klien - nicht entgehen. Und für Red Bull steht schon der nächste Großauftritt unmittelbar bevor.
Der österreichische Energy-Drink-Hersteller ist kommende Woche erstmals Hautsponsor bei den Hahnenkamm-Rennen in Kitzbühel (23.-25. Jänner). Und damit erstmals auch Partner einer "klassischen" Wintersportart, hatte man doch bisher hauptsächlich auf Extrem- und Trendsportarten gesetzt. Alpines Testimonial des "Roten Bullen" ist seit dem Vorjahr der US-Abfahrer Daron Rahlves, der Amerikaner ist in Kitzbühel auch Titelverteidiger in der Abfahrt.
Neues Bild für den Hahnenkamm
Der Kitzbühel-Auftritt von Red-Bull wird dem Hahnenkamm ein völlig neues Bild geben. Man baut zwar auf den Überraschungseffekt und ließ daher wie üblich nicht viel durchsickern, offensichtlich ist aber, dass die Logos von Kitzbühel und Red Bull zusammengeführt und einen gemeinsamen Auftritt haben werden. Auch auf den Startnummern wird Red Bull künstlerisch vertreten sein. Am Hausberg soll ein riesiger Werbebogen stehen, auch für Rennläufer (Energy-Lounge am Start), Trainer (Hochsitze) und Serviceleute wird einiges getan.
Spektakulärste Auto-Präsentation
Logisch, dass das 64. Hahnenkamm-Rennen damit noch mehr zum Treffpunkt der rasenden Ski- und Formel-1-Stars (von Bernie Ecclestone abwärts) wird. Wo so viel Geld fließt, muss man sich sehen lassen und gesehen werden. Formel-1-Partner Sauber darf aber jetzt schon für sich in Anspruch nehmen, heuer dank Red Bull die wahrscheinlich spektakulärste Auto-Präsentation gezeigt zu haben. Mit einem Budget von 100 Mio. Dollar - ohne die noch einmal so teuren aber von Petronas bezahlten Motoren - gehört man in der F1-WM ja eher zu den sparsamen Teams. Ferrari etwa operiert angeblich mit dem zehnfachen Aufwand.
(apa/red)
