Gerüchte-Börse: Abfahrtschef Trenkwalder als Frehsner-Nachfolger?
- Tiroler hält sich bedeckt, aber: "Schweiz gehört wieder auf die Landkarte"
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In Wengen sind Österreichs Abfahrer "Thema". Allen voran ihr Chef Robert Trenkwalder, der erneut mit dem schweizerischen Skiverband (Swiss Ski) in Verbindung gebracht wird. Trenkwalder war schon vor der vergangenen WM-Saison als Trainerkandidat in der Schweiz gehandelt worden, allerdings hatte lediglich der damalige ÖSV-Damenchef Karl Frehsner den ÖSV in Richtung der Eidgenossen verlassen.
Trenkwalder beklagt nun aber schon während der ganzen Saison "Sinnprobleme" weil im ÖSV wegen der Forcierung der Allrounder-Gruppe WC4 seine Abfahrts-Spezialisten immer weniger Startplätze bekommen. Gleichzeitig gerät Frehsner wegen der mehr als matten Performance seiner Schweizer Herren (bisher kein Podestplatz) immer mehr in Kritik. Trenkwalder wird deshalb zunehmend als Freshner-Nachfolger gehandelt.
Der Tiroler, der seinerzeit mit Günther Mader und als Chef der ÖSV-Downhiller große Erfolge gefeiert hat (Weltmeister Hannes Trinkl, Olympiasieger Fritz Strobl), hält sich diesbezüglich freilich bedeckt. Nur so viel ließ er sich entlocken. "Die Schweiz gehört wieder auf die Landkarte. Jeder, den es nicht reizt, die Schweizer wieder auf Vordermann zu bringen, wäre verloren", so Trenkwalder.
(apa/red)
