Vertrauensindex: Fischer führt deutlich vor Ferrero
- 43 Prozent der Österreicher vertrauen dem SP-Kandidaten
- Ferrero derzeit abgeschlagen bei 31 Prozent
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Noch ist nicht klar, wie viele Kandidaten bei der Bundespräsidenten-Wahl antreten werden. Doch die Entscheidung wird definitiv zwischen zwei Personen fallen: Heinz Fischer und Benita Ferrero-Waldner. Die aktuellsten Umfragedaten sprechen eindeutig für den SPÖ-Kandidaten. Im APA/OGM-Vertrauensindex führt der zweite Nationalratspräsident mit 43 zu 31 Punkten.
Dieser Vorsprung ist zuletzt gewachsen, so der OGM-Politologe Peter Hajek. Der Experte betont freilich auch, dass der Wahlkampf gerade erst beginne und daher noch alles offen sei.
Vor knapp einem Jahr, im März 2003 nach der Bildung der Neuauflage von Schwarz-Blau, war Ferrero-Waldner noch knapp vor Fischer gelegen. Im Juni hat der zweite Nationalratspräsident die Außenministerin dann überholt. Zuletzt - im Vergleich zum Dezember - haben beide Kontrahenten leicht verloren.
Hajek nennt als eine Ursache für die besseren Werte Fischers die geschlossene Unterstützung durch die SPÖ. "Das ist eine runde Sache", meint er. Anders bei der Außenministerin und ihrer Partei: "Bei der ÖVP holpert das. Man hat manchmal das Gefühl, dass Ferrero-Waldner allein da steht." Als weitere Erklärung nennt er die Berichterstattung in den Medien: "Ferrero-Waldner hatte schon eine bessere Presse."
(apa/red)
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