Dienstag, 13. Jänner 2004

Bundespräsident: FPÖ hält sich alle Möglichkeiten offen

  • Haupt: Wenn FPÖ teilnimmt, wird es ein "guter Kandidat" sein
  • PLUS: Abstimmen - wer soll Bundespräsident werden?

Die Ära Klestil endet im April - wer soll ihm als Bundespräsident nachfolgen? Schafft es gar eine Frau? ÖVP-Ministerin Ferrero würde gerne die erste Präsidentin Österreichs werden. SPÖ-Kandidat ist Heinz Fischer. Die FPÖ hält sich in der Frage der Präsidentschaftskandidatur weiter alle Möglichkeiten offen. Vor dem Ministerrat wollte sich Parteichef Haupt am Dienstag neuerlich nicht festlegen, ob die FPÖ einen eigenen Kandidaten nominieren werde. Auch die Grünen überlegen noch.

Für den Fall, dass sich die FPÖ dazu entschließen sollte, kündigte Haupt aber an, dass es ein "guter Kandidat" sein werde und auch das nötige Geld zur Verfügung stehen werde. Namen nannte Haupt nicht.

Der FPÖ-Chef bekräftigte seine Ablehnung des SPÖ-Kandidaten Heinz Fischer. Seine persönliche Präferenz beschrieb er mit den Worten: "Fischer kann ich nicht unterstützen." Auf die Frage, ob er die voraussichtliche ÖVP-Kandidatin Benita Ferrero-Waldner unterstützen könnte, meinte Haupt, man müsse abwarten, welche Zukunftsprogramme sie vorlegen werde.

(apa)

13.1.2004 11:09