Sonntag, 18. Jänner 2004

Dean: Vor Caucus überraschend Hilfe von Ehefrau

  • Judith Steinberg hielt sich bislang aus Wahlkampf heraus
  • PLUS: Ex-US-Präsident Jimmy Carter hilft Howard Dean!

Im Endspurt vor den ersten Vorwahlen der US-Demokraten in Iowa hat Kandidat Howard Dean, Führender in landesweiten Umfragen, private Unterstützung bekommen. Seine Ehefrau Judith Steinberg Dean war am Sonntag überraschend nach Iowa geflogen, um ihren Mann bei einigen Wahlveranstaltungen zu begleiten.

Die Ärztin, die mit ihrem Mann vor seiner Polit-Karriere eine Gemeinschaftspraxis in Vermont betrieb, hatte sich im Wahlkampf bisher demonstrativ zurückgehalten.

Weil sie sich um einen Sohn im Schulalter und eine Tochter im College kümmern müsse, habe sie ihren Mann bisher nicht so unterstützen können wie sie eigentlich gewünscht habe, erklärte sie vor jubelnden Anhängern ihres Mannes. Patienten in ihrer Praxis seien auf ihren ärztlichen Beistand angewiesen.

Er werde seine Frau nicht in die traditionelle Rolle der "First Lady" drängen, sollte er US-Präsident werden, denn sie wolle auf jeden Fall ihren Beruf weiter ausüben, hatte Dean bereits früher im Wahlkampf erklärt. Mit ihrem Kurz-Auftritt in Iowa habe Judith Steinberg ihrem Mann wenigstens vorübergehend positive Berichte verschafft, meinten Kommentatoren. (APA/red)

18.1.2004 22:18