Proteste: Bush besuchte Grab von Martin Luther King
- US-Präsident von Demonstranten ausgebuht
- Zwei Personen wurden verhaftet
Hunderte von Demonstranten haben am Donnerstag bei einem Besuch von US-Präsident Bush am Grab des ermordeten Bürgerrechtlers Martin Luther King in Atlanta die Sicherheitsabsperrungen durchbrochen. Zwei Personen wurden bei dem Protest verhaftet. Den Besuch Bushs am 75. Geburtstag Kings hatten mehrere Bürgerrechtsorganisationen kritisiert.
Grund für die Kritik an Bushs Anwesenheit war laut Demonstranten, dass die Politik des Präsidenten im Irak, zur Gleichstellung und der Finanzierung sozialer Dienste nicht dem Vermächtnis des Ermordeten entspreche.
Bush wurde bei seiner Ankunft von 500 Demonstranten ausgebuht. Sie riefen "Bush go home!" und "Krieg ist keine Lösung". Der Sprecher des Weißen Hauses, Scott McClellan, sagte, der Präsident habe Kings "Vermächtnis, Vision und Lebensleistung" würdigen wollen.
(apa)
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