EU-Beitritt: Mazedonien will sich im Februar bewerben
- Präsident Trajkovski: "Breite politische Übereinstimmung"
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Mazedonien will sich Ende Februar offiziell um den Beitritt zur Europäischen Union bewerben. Über diesen Schritt herrsche in der Balkanrepublik "breite politische Übereinstimmung", sagte der mazedonische Präsident Boris Trajkovski in der portugiesischen Hauptstadt Lissabon, wo er sich mit Portugals Ministerpräsident Jose Manuel Durao Barroso getroffen hatte.
Dies habe sich bei einer "vertieften politischen Debatte" in Mazedonien im Dezember gezeigt, bei der sich "sämtliche politischen Parteien" für die Kandidatur ausgesprochen hätten.
Trajkovskis portugiesischer Kollege Jorge Sampaio gab sich bei einem Treffen am Vormittag zuversichtlich, dass "die Zukunft des Balkans im Herzen der Europäischen Union" liege. "Deshalb sind wir vollkommen entschlossen, die europäische Perspektive unserer mazedonischen Freunde zu unterstützen."
Im Dezember hatte die EU mit ihrer Polizeimission "Proxima" die militärische EU-Mission "Concordia" abgelöst, die zur Stabilisierung Mazedoniens und der Region beitragen sollte. Die europäische Gemeinschaft nimmt zum 1. Mai zehn neue Mitglieder auf. Eine nächste Erweiterungsphase wird es voraussichtlich in drei Jahren geben.
(APA/red)
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