Villach: Tod eines 20-Jährigen weiter ungeklärt
- Auch Obduktion brachte vorerst kein Ergebnis
Der Tod jenes jungen Mannes, der am Freitag in Villach leblos aufgefunden worden war, ist weiter ungeklärt. Auch die von der Grazer Gerichtsmedizin durchgeführte Obduktion brachte kein Ergebnis. Fest stehe laut Polizei, dass weder ein Fremdverschulden noch Einnahme von Drogen in Frage kommen.
Der 20-jährige gebürtige Kärntner, der zuletzt in Wien wohnhaft war, hatte die Nacht auf Freitag bei Bekannten in einer Dachgeschosswohnung in der Innenstadt verbracht. Als seine Ex-Freundin und deren Freund am Nachmittag nach Hause kamen, lag der junge Mann tot im Bett. Der beigezogene Arzt konnte keine genaue Todesursache feststellen. Erste Ermittlungen der Polizei ergaben, dass vorerst keine Anzeichen für einen gewaltsamen Tod vorliegen. Auch die Überprüfungen bezüglich Drogen - diese bezogen sich auch auf seine in Villach lebende Schwester und die Bekannten - verliefen negativ.
Festgestellt wurde, dass sich der Bursche krankheitsbedingt Insulin spritzen musste. Eine Ampulle wurde von den Kriminalisten aufgefunden. Es ist daher nicht auszuschließen, dann eine Überdosis oder Unterzuckerung zum Tod geführt hat. Genaues wird man in einigen Tagen wissen, wenn das Ergebnis der von der Gerichtsmedizin vorgenommenen Laborproben vorliegen. (apa)
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