FORMAT zu Ministergehältern: Österreicher Europas Top-Verdiener
- Mit 17.587 brutto im Monat verdienen Minister deutlich mehr als EU-Kollegen
- Nationalratspräsident Khol verteidigt die Bezügepyramide
·Minister-Gagen
Khol verteidigt die Bezügepyramide
·SPÖ-Chef
Bezahlung fair, kein Änderungsbedarf
·Ministergehalt
Schüssel: "System transparent"
Österreichs Minister sind Europas Spitzenverdiener. Das berichtet das Nachrichtenmagazin FORMAT in seiner Ausgabe 03/2004 unter Berufung auf eine Studie des deutschen Wissenschaftlers Hans Herbert von Arnim von der Verwaltungs-Hochschule Speyer.
Speyer hat die Ministergehälter EU-weit untersucht. In seinem Ranking führen die Österreichischen Ressortchefs klar vor den Belgiern, Italienern und Deutschen. Sie verdienen - das 13. und 14. Gehalt anteilig miteingerechnet - pro Monat stattliche 17.587 Euro. Europaweit sind die österreichischen Minister damit Topverdiener.
Zum Vergleich: Ein spanischer Minister verdient nicht einmal ein Drittel seines Wiener Kollegen, Skandinavier müssen mit der Hälfte der Gage der Österreicher auskommen. Die Ministerbrutto-Monatsgehälter im Detail (13. und 14. Gehalt eingerechnet):
Österreich : 17.587 Euro
Belgien: 13.934 Euro
Italien: 12.930 Euro
Deutschland: 12.721 Euro
Dänemar: 11.764 Euro
Luxemburg: 11.723 Euro
Frankreich: 10.411 Euro
Großbritannie: 9.614 Euro
Niederlande: 9.422 Euro
Schweden: 9.200 Euro
Finnland: 7.709 Euro
Irland: 7.460 Euro
Spanien: 5.855 Euro
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