Mittwoch, 7. Jänner 2004

Fendrich-Scheidung: "Es tuat so weh ..."

  • Intim: Wie sich die Liebe aus der Ehe schlich
  • Scheidungs-Schlacht: Fordert sie tatsächlich 1 Mio. Euro?

Die Binsenweisheit vom frohlockenden Dritten beim Zerwürfnis zweier anderer hat doch manches für sich: So sorgten Fendrich & Fendrich während der eigentlich stillen Weihnachtszeit für schenkelprackende Heiterkeit auf dem deutschen Boulevard.

Gleich dreimal hintereinander schafften sie mit ihrem sich anbahnenden Rosenkrieg den Sprung auf die Titelseite des 12-Millionen-Leser-Blattes „Bild“. Teil 1: „Die schmutzigste Scheidung des Jahres“; Teil 2 (mit Hirschgeweih als Fotomontage): „Ich bin der gehörnteste Ehemann“; Teil 3 wurde zum nicht unterbietbaren Tiefschlag: Jürgen Drews, Schmuddel- & Schnulzenkönig des „Ballermann“, durfte dem blessierten Sänger unter Männern ausrichten: „Du doofer Sextrottel!“

Jetzt doch die Scheidung eingereicht. Denn just zur fried-
vollen Weihnachtszeit wurde evident, was beide ein Jahr lang heftig in Abrede gestellt hatten: dass es nun doch eine Scheidung statt einer freundschaftlichen Trennung geben wird. Schlimmer noch, einen Rosenkrieg, gegen den sich das Wussow’sche Schlammringen wie ein friedvolles Kontretänzchen ausnimmt. Via NEWS, „Bild“ und ATV klagt er: „Meine Frau hat mich vor Jahren auf den Dachboden verbannt. Und ich habe um sie gekämpft wie ein Trottel.“ Oder: „Während ich auf Tournee war, haben sich die Liebhaber daheim die Türschnalle in die Hand gegeben.“

Dabei hatten Fendrich & Fendrich noch vor einem Jahr, am 14. Jänner 2003, per Presseaussendung gelobt, ganz in Frieden getrennte Wege zu gehen. Der Trennungsgrund machte medial fast zeitgleich die Runde: Immer wieder wurde der 48-Jährige mit der um fast zwanzig Jahre jüngeren „Wake Up“-Zweitbesetzung Ina Nadine Wagler erspäht. Fendrich damals zu NEWS: „Zum tausendsten Mal: Ich habe keine Neue. Alles, was ich derzeit brauche, ist KEINE Beziehung. Ina ist eine zauberhafte junge Frau, wir waren zweimal essen. Diese humorvolle, hochintelligente Künstlerin, die mit 28 Jahren erst am Beginn der Karriere steht, weiß gar nicht, wie ihr jetzt geschieht. Diese Schlagzeilen sind wie ein Erdbeben über sie gekommen.“ Nachsatz: „Mehr als ein Flirt ist da aber nicht.“ Noch-Ehefrau Andrea, 46, zeigte sich betroffen. In der vorigen NEWS-Ausgabe erläuterte sie per Interview die Hintergründe der schmerzlichen Trennung: „Mir gegenüber hat er die Freundin ja bis jetzt nicht zugegeben. Aber Wien ist ein Dorf. Natürlich habe ich das sofort erfahren. Und diese Unehrlichkeit nach 25 Jahren Ehe hat mich grenzenlos enttäuscht.“ Via „Bild“ titulierte sie ihn dann als „Lügner“. Dieser Vorwurf ließ den Sänger nun zur Tat schreiten und die Scheidung einreichen.

Ein Schritt, der noch vor einem Jahr nicht einmal angedacht war. Rainhard damals: „Wozu? Ich kenne viele Menschen, die getrennt, aber nicht geschieden sind.“ Sogar das Management wollte der Künstler seiner Frau weiter überlassen. Damals erklärte er noch wohlwollend via NEWS: „Andrea ist eine Managerin zum Träumen. Es gibt nichts Besseres für einen Künstler, als diese Frau zur Managerin zu haben. Ihrer Geschäftstüchtigkeit ist es zu verdanken, dass es nach der Trennung von Herbert Fechter wieder aufwärts ging.“

Die ganze Story lesen Sie im neuen NEWS
PLUS: Das Interview mit Rainhard Fendrich über die Ehe-Malaise mit Andrea, den „Jahrhunderthirsch“ und die Zukunft mit Ina.
PLUS: Was Freunde & prominente (Ex-)Fans sagen.
PLUS: Advokaten über die Chancen der Kämpfer
PLUS: Lucas Fendrich, 18, zuletzt über die Trennung

7.1.2004 16:27