Mega-Streik in Italien: Bus und Metro stehen aus Protest!
- Chaotische Zustände von Mailand bis Neapel befürchtet
- Donnerstag Fluglotsenstreik in Italien: Alitalia strich 334 Flüge
Nach dem Fluglotsen-Streik vom Donnerstag mussten die Italiener schon am Freitag erneut mit Verkehrsproblemen kämpfen: Ein Ausstand der Bus- und Metrofahrer drohte den Nahverkehr in vielen Städten lahm zu legen. Abgelaufen ist dann aber doch alles glimpflich.
Die befürchteten chaotischen Zustände in den italienischen Städten von Mailand bis Neapel sind ausgeblieben. Den Ausstand nahmen die Italiener eher locker.
Damit aber noch immer nicht genug: Am 19. Jänner streiken die Alitalia-Mitarbeiter gegen Sparpläne und Stellenabbau bei der angeschlagenen staatlichen Fluglinie.
Ein mehrtägiger wilder Streik der Arbeitnehmer der lokalen Verkehrsgesellschaften hatte in allen größeren italienischen Städten eine Woche vor Weihnachten große Probleme verursacht.
Um ähnliche Zustände zu vermeiden, wollen die Polizeichefs mit der Zustimmung des italienischen Innenministers, Giuseppe Pisanu, die gesetzliche Einberufung der Bediensteten der lokalen Verkehrs anordnen, sollten sich diese an die angegebenen Streikstunden nicht halten, wie es in den letzten Wochen der Fall gewesen war.
(APA/Red.)
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