"Maut-Zuschlag": Post hat Preise für Paketzustellung erhöht
- Wegen Lkw-"Road Pricing" alle Pakete um 12 Cent teurer
·Ansturm!
Bereits 15.000 Mautboxen verkauft
·Es funktioniert!
Lkw-Maut läuft bis dato reibungslos
·Maut-Erfolg
200 Maut-Preller sind angezeigt
·Transit-Streit!
EU droht Österreich mit Klage
·Umfrage: Ja zu den Blockaden?
Straßenblockaden gegen Lkw-Hölle?
Erste Verteuerungen auf Grund der Lkw-Maut sind bereits jetzt in den ersten Jännertagen wirksam geworden: Die Post AG schlägt seit Jahresbeginn 12 Cent auf alle Pakete und EMS-Sendungen (Express Mail Service) auf. Als Begründung wird die Einführung der Lkw-Maut angegeben. Bei Inlandspaketen bis zu 2 Kilogramm - auch von Wien nach Wien - macht das immerhin eine Verteuerung von 3,24 Prozent auf 3,82 Euro aus.
"Die Kosten sind nicht bei uns entstanden, deshalb schlucken wir sie auch nicht", begründete Postsprecher Michael Homola den Schritt. Wegen der höheren Geschwindigkeit transportiert die Post den Großteil des Postaufkommens über die Straße.
Auch die auf Geschäftskunden spezialisierten Paketzusteller wie DHL, DPD oder GLS verrechnen seit 1. Jänner einen einheitlichen Mautzuschlag von 11 Cent pro versendetes Paket bis maximal 31,5 kg, heißt es in einem Zeitungsbericht-Bericht.
Bei der Höhe des Betrages, der auf der Versandrechnung extra ausgewiesen wird, berufen sich Post und Paketzusteller auf ein unabhängiges Gutachten des Institutes für Transportwirtschaft, das die Mehrkosten mit 11 bzw. 12 Cent pro Paket beziffert. Großversender feilschen unterdessen mit den Paketzustellern über geringere Mautzuschläge und prüfen Varianten, wie sie die höheren Versandkosten weiter verrechnen. (APA/Red.)
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