Vierschanzen-Tournee: Pettersen ist Gesamtsieger!
- Norweger gewinnt auch Bischofshofen; Höllwarth Gesamt-2. vor Zonta (SLO)
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Vierschanzen- Sieger seit 1953
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Der Bewerb in Bischofshofen
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Endstand: Weltcup- Wertung 2003/04
Sigurd Pettersen ist der strahlende Sieger der 52. Vierschanzen-Tournee! In Bischofshofen gelang dem Norweger der dritte Sieg nach Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen, damit holte er den ersten Gesamt-Erfolg für sein Land seit zehn Jahren. Den zweiten Platz in der Tournee-Wertung sicherte sich Martin Höllwarth vor dem Slowenen Peter Zonta.
Thomas Morgenstern, der nach einem 138-m-Flug und Tageshöchstweite nach dem ersten Durchgang geführt hatte, fiel als bester Österreicher auf Platz vier, unmittelbar vor Martin Höllwarth, zurück.
Bester ÖSV-Adler in der Gesamtwertung hinter dem nunmehr vierfachen Saisonsieger und Weltcup-Leader Pettersen wurde Höllwarth als Zweiter mit 35,1 Punkten Rückstand auf den Norweger. Morgenstern belegte den vierten Rang. Erstmals seit 15 Jahren gab es weder für Österreich noch für Deutschland einen Tagessieg.
Höllwarth gratuliert dem Sieger
In der Gesamtwertung waren schon vor dem letzten Durchgang die Würfel gefallen. Pettersen (132,5) nahm dem achtplatzierten Höllwarth (130,5) weitere 5,1 Punkte ab und markierte im Finale mit 133,5 m sogar Bestweite. Damit feierte er seinen insgesamt sechsten Weltcupsieg, 2,4 Punkte vor Innsbruck-Sieger Peter Zonta (SLO) und 4,5 vor Tournee-Titelverteidiger Janne Ahonen (FIN). Er hatte somit in sechs der insgesamt acht Durchgänge auf den vier Schanzen die Nase vor Höllwarth, der aber nicht vom (Wind)-Glück verfolgt war. Der Tiroler, schon 1991/92 Gesamt-Zweiter, gratulierte seinem Rivalen dennoch neidlos. "Er ist brutal stark gesprungen und in so einer Topform, dass man ohne Windhilfe keine Chance hat."
Goldberger 12., Widhölzl 18.
Höllwarth und Morgenstern übertrafen auch diesmal ihre Teamkollegen, außer ihnen schaffte keiner auf den vier Stationen einen Top-Ten-Platz. Drittbester Österreicher war diesmal Andreas Goldberger als Zwölfter ("Von den Sprüngen und der Technik her bin ich zufrieden"), der leicht verbesserte Andreas Widhölzl landete an der 18. Stelle und Wolfgang Loitzl wurde 21. Damit hat sich der Steirer wohl einen Platz im Weltcup-Team für Liberec gesichert.
(apa/red)










