Samstag, 10. Jänner 2004

Sieben Menschen bei Kältewelle im Kanada erfroren

Sieben Menschen sind bei einer extremen Kältewelle im Osten Kanadas erfroren. Die Nachttemperaturen sanken in der Hauptstadt Ottawa und in Montreal zeitweise auf minus 39 Grad Celsius, hieß es am Samstag in kanadischen Medienberichten.

Derartige Jänner-Temperaturen seien selbst für die als rau bekannten kanadischen Winter weit unter den Normalwerten. Vielerortes waren am Freitag Schulen geschlossen worden. In Toronto, Montreal und weiteren Städten haben Hilfsorganisationen zusätzliche Quartiere für Obdachlose geschaffen.

Die seit Mittwoch aus den eisigen Gebieten im Nordwesten des Landes vorgedrungene Kältewelle werde noch mindestens bis Sonntag anhalten, warnte Kanadas führender Klimatologe Dave Phillips im Fernsehsender CBC. Heftige Winde verschärften den Frosteffekt noch. "Unter diesen Bedingungen gefriert Fleisch innerhalb von zehn Minuten", sagte Phillips. (APA)

10.1.2004 20:26