Montag, 5. Jänner 2004

Mehr als 200 Kältetote in Bangladesch

Eine Kältewelle hat in Bangladesch innerhalb einer Woche mehr als 200 Menschen das Leben gekostet. Die meisten Opfer seien Kinder und alte Menschen, die sich keine warme Kleidung leisten könnten, berichteten Zeitungen. Auch in Nepal starben 17 Menschen infolge der Kälte.

Die Zeitungen berichteten weiter, die meisten Opfer hätten an Fieber und Lungenentzündungen gelitten. Die Regierung räumte ein, dass es Todesopfer gegeben habe, nannte aber keine Zahlen. An viele Betroffene seien Decken und warme Kleidung verteilt worden. Die Temperaturen lagen im Norden von Bangladesch in den vergangenen Tagen durchschnittlich bei neun Grad, das ist etwas weniger als üblich. Meteorologen warnten vor einem weiteren Absinken der Temperaturen in der nächsten Woche.

Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt sind am Wochenende in Nepal mindestens 17 Menschen gestorben. Wie die Polizei mitteilte, fielen damit in den vergangenen zwei Wochen mindestens 50 Menschen der Kälte zum Opfer, überwiegend in den armen Regionen im Süden des Landes. (APA)

5.1.2004 11:10